Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung

Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung

Ohne Social Media gefunden werden und Kund:innen gewinnen? Geht das überhaupt? Na klar! Mit deiner Webseite und einer anständigen Suchmaschinenoptimierung für eine bessere Sichtbarkeit.

Wenn du mit deiner Website über Google, Bing & Co. gefunden werden willst, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Man sagt, es gibt über 10.000 Einflussfaktoren, die auf deine Platzierung in der Suchmaschine einwirken. Das Gute: Du musst dich erstmal nur auf die Wichtigsten fokussieren!

In diesem Blogartikel erkläre ich dir, warum SEO wichtig für dein Business ist, was du auf jeden Fall beachten solltest, wenn du SEO lernen willst und welche Maßnahmen du auf deiner Website direkt umsetzen kannst, um dein Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern.

 

Was ist SEO?

SEO ist eine Abkürzung und steht für Search Engine Optimization (englisch), zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung und ist ein Teil von SEM (Search Engine Marketing), zu Deutsch: Suchmaschinenmarketing. Zu SEM gehört auch SEA, Search Engine Advertising. Das sind die bezahlten Anzeigen bei Google, die du schalten kannst. Am bekanntesten sind die Textanzeigen (Google Ads), die ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen. Darunter folgende dann die Ergebnisse aus der organischen, also unbezahlten Suche.

SEO umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, dass …

  • Webseiten im Internet gefunden werden.
  • die Seite im organischen Suchmaschinenranking auf den vorderen Plätzen erscheint.
  • die Sichtbarkeit einer Seite für ein spezifisches Keyword steigt (unbezahlt).

Damit man dich im Web findet, geht es darum, die Website so zu optimieren, dass die Suchmaschine dich thematisch (semantisch) einordnen kann. Das hängt in erster Linie von den Inhalten ab und beinhaltet darüber hinaus einige technische Aspekte. Ziel von SEO ist immer, mehr Besuche (Traffic) für eine Website zu bekommen.

99 % der Suchenden beachten ausschließlich die erste Seite bei Google. Von diesen klicken ca. 30 % auf das erste Suchergebnis. Deshalb solltest du dafür sorgen, dass du in den Suchergebnissen weit oben erscheinst. Dabei hilft dir SEO.

Man unterscheidet dabei zwischen:

  • OnPage-SEO: Maßnahmen zur technischen sowie strukturell-inhaltlichen Verbesserung auf einer Webseite und
  • OffPage-SEO: Aktivitäten abseits der Website, wie Aufbau von Backlinks, Google My Business, Rezensionen etc.

 

Warum ist SEO lernen wichtig?

Es wird gemunkelt, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung aktiv die Google Suchmaschine benutzt.

Durchschnittlich generiert Google ca. 65 % aller Besucher einer Website. Du erreichst über Suchmaschinen also viele Menschen und kannst somit leichter Reichweite für dein Business aufbauen.

Vor allem in Deutschland besteht ein deutlicher Vorteil vor der Konkurrenz, wenn man als Unternehmer SEO betreibt. Es lohnt sich also, SEO zu lernen.

Suchmaschinenoptimierung zu betreiben, bietet einige Vorteile:

  • deine Website bekommt mehr qualifizierte Besucher
  • ein bedeutender Kanal für die Gewinnung von neuen Kunden
  • trägt unmittelbar zum Umsatz und Unternehmenserfolg bei
  • kostengünstiger und nachhaltiger Marketing-Kanal, z.B. im Vergleich zu Social Media
  • für lokale Anbieter hochrelevant
  • kann auch Nischenanbieter bekannter machen
  • Maßnahmen verbessern die Webseiten-Inhalte und gleichzeitig das Nutzererlebnis
  • bietet analytische Erkenntnisse z.B. über die Zielgruppe

 

Wie funktioniert eine Suchmaschine?

Wenn du dich dafür interessierst, wie Google eigentlich genau funktioniert, dann empfehle ich dir dieses Youtube-Video “Wie funktioniert eine Suchmaschine”. Es ist zwar für Kinder, aber aus meiner Sicht super anschaulich und einfach erklärt.

Google hat – auch in Deutschland – eine marktbeherrschende Stellung und erhält ca. 90.000 Suchanfragen pro Sekunde. Das sind über drei Billionen Suchanfragen pro Jahr.

Bei der Suchmaschinenoptimierung konzentriert man sich deshalb am ehesten auf Google. Ca. 92 % aller Suchenden benutzen Google, 3 % verwenden die Suchmaschine Bing von Microsoft, dahinter kommen Yahoo und Baidu. Insgesamt gibt es über 200 verschiedene Suchmaschinen.

 

Was sind wichtige Ranking-Faktoren in 2022?

Experten sagen, es gäbe ca. 200 unterschiedliche Ranking-Faktoren, die darauf einwirken, auf welcher Platzierung (Ranking) eine Website im Suchergebnis einer Suchanfrage angezeigt wird.

Google macht laufend Updates und die sogenannten grundlegenden Google-Updates (Core-Updates) haben teilweise größere Auswirkungen. Deshalb ist es sehr wichtig, immer Up to date bleiben, um SEO zu lernen. Bei der Google-eigenen Plattform Google Search Central kann man sich z. B. über Neuerungen informieren.

Das Content-Helpful-Update von Mai 2022 legt den Fokus auf die sogenannten EAT-Faktoren. Das bedeutet eine Verbesserung der Nutzerfahrung durch Expertise, Autorität und Vertrauen.

Neu ist nun, dass nicht hilfreiche Inhalte einer einzelnen Webseite (Webpage) mit geringem Wert dazu führen können, dass deine ganze Seite abgewertet wird. Das war bisher nicht so.

Das solltest du auf deiner Website unbedingt beachten:

  • biete deinen Usern hilfreichen Content
  • schreibe eigene, einzigartige Texte
  • beantworte die Fragen deiner Zielgruppe
  • zeige deine Expertise
  • stelle ein Hauptthema in den Fokus
  • schildere authentische Erfahrungen
  • mach keinen falschen Versprechen
  • jage nicht jedem Trend hinterher
  • variiere mit Formaten (Audio, Video, Bild…)
  • schreibe für Menschen, nicht für Maschinen!

Du siehst also, dass es vor allem darum geht, ganz natürliche Texte zu schreiben. Viele setzen sich unter Druck, der Suchmaschine gefallen zu müssen. Dabei machen sie es automatisch besser, wenn sie sich vorstellen, Texte für ihre Wunschkunden bzw. die Website-Besucher zu verfassen.

Hier die absoluten No-Go’s für SEO-Texte:

  • ausschließlich künstliche bzw. maschinell geschriebene SEO-Texte einsetzen
  • fremde oder eigene Texte kopieren, wiederverwenden oder nur umschreiben
  • ein Nischenthema ohne Expertise bedienen
  • eine feste Wortanzahl auf deinen Unterseiten oder Beiträgen haben
  • nicht relevante oder falsche Inhalte bieten
  • nur für Suchmaschinen schreiben

 

Im Jahr 2022 zählen zu einem positiven Nutzererlebnis folgende wichtige Faktoren einer Website:

  • Solide und sichere Technik
  • Gute Performance / Geschwindigkeit
  • Hilfreicher Content mit Mehrwert für den Besucher
  • Relevante Keywords gemäß der Suchintention
  • Durchdachte Suchergebnisanzeige (Google Snippet)
  • Mobile Optimierung

Wenn du wissen willst, ob deine Website den Anforderungen von Google entspricht, dann helfe ich dir gerne das herauszufinden. Nach einem Website- bzw. SEO-Check teile ich dir genau mit, was du ändern solltest, und unterstütze dich bei Bedarf bei den Anpassungen, um dein Ranking zu verbessern.

SEO ist ein fortlaufender Prozess!

Da sich der Google Algorithmus ständig ändert, ist es wichtig kontinuierlich SEO zu betreiben. Mindestens einmal pro Jahr solltest du dir die Zeit nehmen und deine Website unter die Lupe nehmen. Für SEO auch gerne zweimal im Jahr:

  • kontrolliere deine Rankings bei Google & Bing
  • checke die Schnelligkeit der Website
  • identifiziere Fehlerseiten (404-Seiten)
  • entdecke neue relevante Keywords, z.B. Trends in deiner Branche
  • schreibe regelmäßig frischen Content, z.B. per Blog
  • baue Backlinks von externen Seiten auf

In einer vollständigen SEO-Checkliste bekommst du von mir alle 20 wichtigen Punkte an die Hand, die du sofort durchführen kannst, um das SEO deiner Website zu prüfen und zu optimieren. Außerdem mehrere nützliche kostenlose Tools, die dir dabei helfen. Schreibe mit einfach eine E-Mail an mail@vielfarbig-marketing mit dem Stichwort “SEO-Checkliste” und ich sende dir das pdf kostenlos und unverbindlich zu.

Ich empfehle dir, deine Website regelmäßig auf Aktualität der Daten zu checken, vor allem deine Kontaktinformationen. Damit gibst du Google ein Signal, dass an der Website gearbeitet wird und diese immer auf dem neuesten Stand ist.

Baue auf zeitlosen Content, vor allem bei Blogartikeln. Denn schließlich dauert es ein wenig, bis deine Seiten in den Suchmaschinen ranken. Mit sogenanntem Evergreen Content kannst du nachhaltig Reichweite aufbauen und dadurch noch in mehreren Jahren gefunden werden.

 

So startest du als Anfänger mit SEO:

  1. Analyse, Identifikation von Potenzialen für Keywords, auch Konkurrenzanalyse
  2. Technische Basis für SEO implementieren, idealerweise mit einer performanten WordPress-Website
  3. OnPage-Optimierung mit Fokus auf Content-Erstellung für relevante Suchbegriffe (Keywords) gemäß der Suchabsicht (Intention) des Users
  4. OffPage-SEO, wie Linkaufbau und Local-SEO
  5. regelmäßig beobachten und auswerten, nach welchen Wörtern Kunden vermehrt suchen und daraufhin die Keywords bzw. Inhalte weiter ausrichten bzw. ausbauen, z.B. mit der Google Search Console

Beachte, dass die Auswirkungen von SEO bis zu einem Jahr dauern können. Die Ergebnisse sind jedoch nachhaltig und sorgen dafür, dass deine Reichweite immer weiter wachsen kann, ohne, dass du viel dafür tun musst.


Du bist unsicher, ob Suchmaschinen dich überhaupt finden oder willst dein Ranking verbessern, um online sichtbarer zu werden? Dann helfe ich dir gerne! Ich finde für dich heraus, wie sichtbar du wirklich bist und an welchen Stellschrauben du drehen musst, um bald von deinen Wunschkunden gefunden zu werden.

Buche dir hier deinen SEO-Check.

 

Warum sich ein Blog für Selbstständige lohnt

Warum sich ein Blog für Selbstständige lohnt

Vermutlich hast du Selbstständiger oder Gründer einiges zu tun, was deinen Business-Aufbau angeht und fragst dich jetzt vielleicht, warum du dich nun zusätzlich mit dem Thema Bloggen auseinandersetzen solltest.

Als Marketing- und SEO-Expertin empfehle ich dir so früh wie möglich einen Blog für dein eigenes Business zu erstellen. Denn ein Blog auf deiner Unternehmenswebsite braucht Zeit zum Wachsen. Ein Unternehmensblog oder auch Corporate Blog hat dabei sehr viele Vorteile für dein (angehendes Business), von denen du langfristig profitierst.

In diesem Blogbeitrag erkläre ich dir, weshalb du als Berater, Coach, Trainer oder sonstiger Dienstleister frühzeitig über einen Blog als Marketingkanal nachdenken solltest.

Am Ende des Artikels weißt du

  • ob ein eigener Blog auf deiner Unternehmenswebsite für dich sinnvoll ist
  • wie dich dein Blog beim Marketing unterstützt und
  • welche ersten Schritte du als Anfänger gehen musst, um einen Blog zu erstellen.

Ich schreibe selbst leidenschaftlich gerne Blogartikel und habe vor 2 Jahren mit einem persönlichen Blog für mehr Lebensfreude lebe-kunterbunt.de angefangen. Ich liebe es zu sehen, wie der Blog und seine Leserschaft wächst und fände es schön, auch dich für das Thema Bloggen begeistern zu können.


Hier findest du den kompletten Blogartikel als Video:


Was ist überhaupt ein Business-Blog?

Vielleicht hast du schon einiges zum Thema Blog gelesen oder hast den Begriff bisher nur das ein oder andere Mal gehört. Möglicherweise liest du sogar selbst Blogs auf anderen Websites, um dich online über bestimmte Themen zu informieren.

Man unterscheidet zwischen persönlichen Blogs von privaten Bloggern und professionellen Business-Blogs. Ich richte meinen Fokus in diesem Artikel auf letzteres. Es gibt auch separate Corporate Blogs, die auf einer eigenen Domain, also Internetadresse geführt werden. Das sind meistens große Unternehmen, die ihren Blog als eine Art Online-Magazin nutzen.

Eine Website besteht generell aus statischen Seiten wie der Startseite (Homepage), einer Über-mich-Seite sowie den Angebotsseiten usw. Der Blog ist ein eigener dynamischer Bereich innerhalb der Unternehmenswebsite. Er zeigt alle veröffentlichten Blogbeiträge des jeweiligen Autors an, die sogenannten Blogposts in chronologischer Reihenfolge an. Ein Blog bietet dir die Möglichkeit ausführliche Informationen zu einem bestimmten Thema der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das heißt, du kannst als Unternehmer redaktionelle Blogbeiträge schreiben und auf deiner Website publizieren, so dass jeder deine Artikel lesen und im Netz teilen kann. Manche lassen auch Kommentare zu, um das Ganze für die Leser interaktiver zu gestalten.

 

Warum ist Bloggen sinnvoll für dich bzw. dein Business?

Hier einige Gründe, die dafür sprechen als selbstständiger Unternehmer einen Blog zu erstellen:

  • Blogs sind beliebt. Weltweit gibt es über 600 Millionen aktive Blogs.
  • Die Nutzung von Blogs steigt seit Jahren immer weiter an. Monatlich werden fast 100 Mio. Blogposts von WordPress Nutzern verfasst. WordPress ist das meistgenutzte Content-Management-System zur Verwaltung von Webseiten. Es ist gleichzeitig die beliebteste Software für Blogger, da es einfach zu bedienen und sehr flexibel in der Gestaltung ist.
  • Auch im B2B-Bereich haben Blogs eine hohe Relevanz, da er einen hohen Einfluss auf die Kaufentscheidung nehmen kann. Deshalb ist Bloggen eine sehr beliebte Content-Strategie bei vielen Unternehmen.
  • Ein Blog auf deiner Unternehmenswebsite dient dir also als wertvoller Marketing-Kanal, für den relativ du wenig tun musst. Im Gegensatz zu anderen Kanälen, wie Social Media oder Videos, musst du “nur” regelmäßig gute Artikel schreiben.
  • Du erreichst damit unglaublich viele Menschen und das ganze sehr nachhaltig und kostengünstig.
  • Außerdem kannst du deinen Blog ideal in deinen Marketing-Mix einbinden, um online deine Reichweite und Sichtbarkeit für deine Zielgruppe zu erhöhen. Erfahre hier mehr zum Thema Multichannel-Marketing.

 

Ich gebe dir jetzt 5 Dinge an die Hand, die du brauchst, wenn du als Anfänger einen Blog erstellen möchtest. Danach weißt du, ob ein Blog auf deiner Website das richtige für dich ist, um dein Business beim Wachstum unterstützen.

Um als selbstständiger Unternehmer einen Blog zu starten brauchst du:

Ein Expertenthema:

  • Das Thema sollte zu deinem Business passen und gleichzeitig interessant für deine Zielgruppe sein. Schreibe über Themen, bei denen du dich richtig gut auskennst, idealerweise in deiner Nische.
  • Finde einen roten Faden in deinen Artikeln. Somit setzt du einen inhaltlichen Fokus, was dir zum einen bei der Erstellung der Blogbeiträge hilft und es gleichzeitig für die Besucher deiner Website einfacher macht deinen Themenbereich zu erfassen. Denn es ist ideal mit einem speziellen Thema im Kopf zu bleiben, da es im Netz ein großes Angebot an Inhalten gibt, die sich teilweise sehr ähnlich sind.
  • Du solltest vorab recherchieren, welche Blogs es schon zu deinem Thema gibt und dir überlegen, inwiefern du einzigartige und neue Inhalte kreieren kannst. Denn wenn du eine treue Leserschaft aufbauen willst, dann solltest du mit deinem speziellen Wissen überzeugen können und dich somit vom Wettbewerb abgrenzen. Umso näher das Thema deines Blogs bzw. das eines einzelnen Artikels an deinem Angebot liegt, umso eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Leser dein Produkt oder deine Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen.
  • Welche Tipps helfen deiner Leserschaft, vor welchen Problemen stehen sie und wie kannst du in deinem Themengebiet Aufklärung leisten oder über Neuigkeiten informieren. Das können auch Anleitungen oder Rezepte sein, wenn das zu deinem Angebot passt. 💡 Praxis-Tipp: Prüfe, welche Fragestellungen oder Unsicherheiten in Kundengeprächen immer wieder kehren und greife diese auf.
  • Der Vorteil deiner Recherchen ist, dass du auch immer mehr über den Bedarf deiner Zielgruppe herausfindest und somit die Erkenntnisse nicht nur für Blogartikel, sondern auch zur Weiterentwicklung deines Angebots oder sogar deine Positionierung am Markt verwenden kannst.

Mit dem Keyword authentisches Marketing bin ich innerhalb von wenigen Wochen unter den ersten 3 Suchergebnissen bei Google gelandet und führe so automatisch die Menschen auf meine Seite, die meine Einstellungen und Werte teilen.

Freude am Schreiben:

  • Die gute Nachricht ist: schreiben und bloggen kann man lernen, deine Artikel müssen nicht von Anfang an perfekt sein. Es kommt vor allem auf die Qualität der Inhalte an. Versetzte dich in deine potenziellen Leser und denke immer daran, dass du für sie schreibst.
  • Entwickle deinen eigenen Stil und bringe dadurch Persönlichkeit ein, schreib einfach ganz authentisch. Wenn du mit Leidenschaft schreibst, wirkt das glaubwürdig und du baust automatisch eine Verbindung zu deinem Leser auf, der idealweise gleichzeitig dein potenzieller Kunde ist. So kannst du ihn leichter in einen echten Kunden verwandeln. Hier kannst du mehr darüber lesen, wie dir authentisches Marketing gelingt.
  • Das Gute: Umso mehr du dich in deinem Thema auskennst, umso weniger musst du recherchieren. Und du kannst dich austoben und lange Blogartikel schreiben. Google mag umfassende Texte mit über 1.000 Wörtern.
  • Als Alternative kannst du auch in einen Texter investieren, der dir deine Blogbeiträge schreibt. Es gibt viele freiberufliche Dienstleister, die auf Website-Texte spezialisiert sind.
  • Auch Gastbeiträge von anderen sind eine Win-Win Situation. Viele Blogger schreiben gerne Beiträge auf anderen Blogs, da sie damit auch ihre Leserschaft vergrößern können.

 

Ein Konzept für deine Zielgruppe:

  • In einem Blogartikel beantwortest du in erster Linie Fragen deiner Zielgruppe und bietest im Anschluss mit deinem Angebot direkt die ideale Lösung.
  • Deshalb überlege vorab gut, für wen du schreibst und was diese Menschen für Wünsche, Bedürfnisse oder Fragen haben. Womit kannst du deiner Zielgruppe weiterhelfen? Wovon wollen sie mehr lesen? Dein Leser sollte immer im Mittelpunkt deines Blogs stellen. 💡 Praxis-Tipp: Beantworte die klassischen W-Fragen in deinem Blogartikel: Die kostenlosen Online-Tools answerthepublic und das W-Fragen-Tool helfen dir zu deinem bestimmten Thema oder Suchbegriff häufig gestellte Fragen herauszufinden.
  • Dabei hilft es dir deine Mission vor Augen zu halten. Meine Mission ist, dass Solo-Unternehmer ihr Marketing enstpannt und mit Freude statt Überforderung betreiben können. Überlege dir mal deine Mission, wenn du noch keine hast. Das hilft dir generell in deinem Business, da du ja ein Produkt oder eine Dienstleistung hast, mit denen du anderen auf eine spezielle Art und Weise hilfst bzw. damit ein Ziel verfolgst.
  • Durch den Blog bekommen deine Website-Besucher einen ersten Eindruck von dir. Sie lernen dich kennen und du kannst durch einen guten Blogartikel mit entsprechenden Mehrwerten, Vertrauen aufbauen. Du machst sie dadurch neugierig auf dich und deine Arbeit.
  • Du kannst auch am Ende eines Beitrags auf ein kostenloses Gespräch oder ein kleines Einstiegsprodukt überleiten, für das man sich in deinen Newsletter eintragen muss. Idealerweise im passenden Kontext zum Thema des jeweiligen Blogartikels. So kannst du auf einfachem Wege neue Adressen (Leads) gewinnen.
  • Vielleicht möchtest du auch weitere Medien, wie Bilder, Infografiken oder Videos im Blog teilen. Überlege dir, auf welche Art du dein Thema ideal transportieren kannst und was gleichzeitig zum Nutzungsverhalten deiner Zielgruppe passt.

Zeit zum Schreiben und Durchhaltevermögen:

  • Einen Blog zu führen, bedeutet kontinuierlich zu schreiben, d.h. mindestens einen Beitrag pro Monat. Am Anfang gerne etwas häufiger, alle 2 Wochen einen Artikel. Mein Marketingblog ist damals mit nur drei Artikeln gestartet und ich habe dann monatlich einen neuen Beitrag ergänzt.
  • Es scheint erstmal zeitaufwändig zu sein Blogartikel zu schreiben. Du wirst sehen, dass du mit der Zeit immer routinierter und schneller wirst.
  • Geduld hilft dir beim Aufbau deines Blogs, da es ein paar Wochen oder Monate dauern bis deine Artikel durch Suchmaschinen gefunden werden.
  • 💡 Praxis-Tipp: Du sparst dir viel Zeit, indem du Inhalte aus Blogartikeln zum Beispiel für andere Formate wie Social Media Beiträge oder Videos wiederverwendest (Content Recyling).

Wenn ich überlege, wie viel Zeit ich in die Erstellung von Instagram Posts investiere und wie groß der Nutzen davon ist, ist das Verhältnis vom Aufwand zum Ergebnis beim Blog wesentlich höher. Denn solange ein Artikel online ist, kann er auch gefunden werden.

 

Basis-Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung (SEO):

Du möchtest mit deinem Blog gefunden werden und stetig Besucher bekommen. Damit man dich im Web findet, geht es darum die Website so zu optimieren, dass die Suchmaschine deine Inhalte thematisch einordnen kann. Das hängt also in erster Linie von dem Website-Content ab und beinhaltet einige technische Aspekte, die dich bitte nicht abschrecken sollten.

  • Wenn ein Blogartikel für die Suchmaschinen wie Google, Bing & Co. optimiert wird, ist es wahrscheinlicher, dass du auf den vorderen Ergebnissen für eine Suchanfrage angezeigt wirst. Du hast damit also bessere Chancen auf ein höheres Ranking im Suchergebnis.
  • Grundsätzlich hilft dir ein eigener Blog dabei, überhaupt über Suchmaschinen aufgefunden zu werden. Denn umso mehr Inhalte deine Seite hat, umso eher können dich Suchmaschinen finden und einer Suchanfrage zuordnen. Und da du jede Unterseite deiner Website nur auf ein Keyword optimieren kannst, bietet dir jeder Blogartikel mehr Ranking-Potential für deine gesamte Website.
  • Beim Content-Management-System WordPress gibt es sogar extra SEO-Plugins, wie RankMath oder Yoast SEO, die dich bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützen.
  • Zusätzlich wird deine Website durch das Veröffentlichen von neuen Inhalten ständig aktualisiert, was sich zusätzlich positiv auf dein Ranking auswirken kann.
  • Du erreichst über Suchmaschinen sehr viele Menschen und kannst somit leichter Reichweite für dein Business aufbauen. Blogartikel werden zudem eher geteilt als andere Websiteinhalte.

Ich habe vor 2 Jahren meinen persönlichen Blog lebe-kunterbunt.de gestartet. Mittlerweile gelangen ca. 1.500 Besucher monatlich auf meine Seite. Seit meiner eigenen Gründung komme ich leider nicht mehr so viel zu Schreiben – das macht aber nichts. Denn das Schöne ist, dass die Besucher trotzdem kommen, ohne, dass ich dauerhaft viel dafür tun muss.

Hier kannst du noch mehr Grundlagen zum Thema SEO lernen.


Hier zusammengefasst die Top-Vorteile eines eigenen Business-Blogs:

  1. Stärkt deine Experten-Positionierung
  2. Mehr Website-Besuche von potenziellen Kunden
  3. Baut eine persönliche Beziehung und Vertrauen zu deinen Kunden auf
  4. Kostenlose Werbung für dein Angebot
  5. Verleiht deinem Business mehr Sichtbarkeit im Web über Suchmaschinen
  6. Langlebig und wertet deine ganze Website auf
  7. Macht dich unabhängig von Social Media

Wie startest du nun einen Blog?

So gehst du vor, wenn du als Anfänger einen Blog erstellen möchtest:

  • Vielleicht hast du schon eine Website. Dann kannst du einfach loslegen und regelmäßig Beiträge schreiben.
  • Wenn du noch keine Website hast, empfehle ich dir das kostenlose Content-Management-System WordPress und einen guten Hosting-Anbieter (z.B. webgo), der den Webserver bereitstellt, auf dem deine Webseite und die Daten liegen.
  • Ich empfehle dir grundsätzlich eine Schreibroutine zu etablieren und vorzuplanen, wann du neue Blogartikel schreiben willst, da das sonst im stressigen Businessalltag schnell untergehen kann.
  • Recherchiere vorab ausreichend zu deinem Thema, aber schreibe unbedingt eigene, einzigartige Inhalte.
  • Gliedere deine Artikel in sinnvolle Abschnitte und achte auf eine gute Lesbarkeit. Wähle vor allem einen Titel aus, der neugierig aufs Lesen macht sowie ein ansprechendes Beitragsbild.
  • Binde deinen Blog in die Navigation ein, also über einen eigenen Punkt im Hauptmenü, damit die Leser deiner Website den Blog auch finden.
  • Darüber hinaus solltest du deinen Blog bekannter machen. Da es ein wenig dauert, bis die Suchmaschinenoptimierung greift, kannst du deine eigenen Social-Media-Kanäle und Netzwerke nutzen, um den Blog zu promoten. Darüber hinaus kannst du auch andere relevante Plattformen (wie Pinterest) oder Blog-Verzeichnisse nutzen.

 

Lust auf einen eigenen Business-Blog?

Nun hast du einiges über das Thema Business-Blog und das Bloggen für Anfänger gelernt. Ich hoffe doch sehr, dass du jetzt Lust bekommen hast, einen eigenen Blog zu erstellen.

Hast du noch Fragen zum Thema Bloggen und möchtest wissen, wie du einen Blog ganz konkret für dein Business umsetzen kannst?

Dann buche dir direkt ein kostenloses Strategiegespräch bei mir. In 30 Minuten schaue ich mir dein aktuelles Business oder deine Business-Idee an und gebe dir erste Ideen, wie du einen Blog für dich umsetzen könntest.

Lass uns gemeinsam deine eigene Blogstrategie festlegen, damit dein angehendes Business online gut aufgestellt und für deine Wunschkunden sichtbar ist.

Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme und wünsche dir ganz viel Erfolg bei deiner Gründung oder deinem Businessaufbau.

Vielfarbig Grüße – Von Bianca


 

So nutzt du Archetypen im Marketing

So nutzt du Archetypen im Marketing

Möchtest du nachhaltig Eindruck bei deinen Kunden machen? Willst du auf eine Weise mit deiner Zielgruppe kommunizieren, dass sie sich noch lange an dich erinnern und dich spontan großartig finden? Dann hauche deiner Marke mehr Charakter ein. Das schaffst du mithilfe der Archetypen. Sie verleihen deinem Markenauftritt einen einzigartigen Ausdruck mit großer Strahlkraft. Erfahre nun, wie das genau funktioniert.

In der Literatur tauchen immer wieder bestimmte Charaktere auf. Um genau zu sein, 12 definierte Persönlichkeitstypen, die in jeder Geschichte zu finden sind: die “Archetypen”. Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung glaubte, dass diese Typen über Kulturen und Kontinente hinweg im kollektiven menschlichen Unterbewusstsein verankert sind. Wir kennen diese Urbilder aus alten Märchen und Mythen. Deshalb entstand das Konzept der Archetypen bereits in den 1930er Jahren.

 

Archetypen einfach erklärt

Jeder der zwölf Archetypen steht symbolisch für eine Mischung aus definierten Eigenschaften und Verhaltensweisen, die wiederum bei den Menschen bestimmte Gefühle auslösen und Assoziationen wecken. Vor allem sprechen sie Wünsche, Sehnsüchte und Werte der Zielgruppe an.

Hier ist eine Liste der 12 Archetypen und ihre Stärken. 

  • Der Unschuldige (Innocent): Offenheit, Vertrauen erfahren, Ehrlichkeit
  • Der Entdecker (Explorer): Unabhängigkeit, Mut, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, Motivation
  • Der Weise (Sage): Weisheit, Intelligenz, Klarheit im Denken, rationale Entscheidungsfindung, Neugierde
  • Der Held (Hero): Kraft, Mut, Ausdauer, Kondition, Stärke, Tapferkeit, Leidenschaft
  • Der Rebell (Rebel): Risikobereitschaft, Tapferkeit, Ehrlichkeit, Innovation, Mut
  • Der Magier (Magician): Intuition, Klugheit, Transformation, Überraschung, Spiritualität
  • Der Typ von nebenan (Everyman): Fairness, Rechenschaftspflicht, Gerechtigkeit, Unterstützung, Treue
  • Der Liebhaber (Lover): Einfühlungsvermögen, Verbundenheit, Sinnlichkeit
  • Der Spaßvogel / Narr (Jester): Humor, Originalität, Überraschung, Leichtigkeit, Unterhaltung
  • Der Betreuer (Caregiver): Mitgefühl, Beständigkeit, Loyalität, Empathie
  • Der Schöpfer (Creator): Nonkonformität, Imagination, Sinn für Ästhetik, Kreativität
  • Der Herrscher (Ruler): Ordnung, Stabilitätskontrolle, Tradition, Selbstvertrauen

Erkennst du dich oder deine Marke spontan in einem der Typen besonders wieder?

Infografik 12 Archetypen

Viele bekannte, große Marken nutzen diesen Aspekt der menschlichen Psychologie für ihr Marketing und als Orientierung in ihrer Kommunikation. Archetypen kannst du auch wunderbar als Einzelunternehmer nutzen, um eine erfolgreiche Marketing- oder Positionierungsstrategie zu entwickeln. Sie helfen dir, dich dadurch von deinen Mitbewerbern zu unterscheiden und sicherzustellen, dass du der Welt eine überzeugende Marke präsentierst.

Die Kenntnis über den Archetypen deines Unternehmens ist der erste Schritt, um dieses Potenzial optimal auszuschöpfen.

 

Eine klar definierte Markenpersönlichkeit hilft dir bei:

  • Positionierung einer (Personen-)Marke / eines Unternehmens
  • Gestaltung deiner Website und weitere Kanäle wie Social Media
  • deinen Texten, z. B. durch Storytelling, Verwendung des Sprachstils
  • Wahl des passenden Contents
  • Entscheidung für geeignete Branding-Farben, Schriften etc.
  • Formulierung deiner Markenbotschaft

Mit einer authentischen Persönlichkeit schafft deine Marke echte Verbindungen zu deinen Kunden. Es geht darum, eine Haltung einzunehmen, die mit deiner Zielgruppe übereinstimmt. Das findest du spannend? Erfahre in meinem Blogartikel mehr darüber, wie dir authentisches Marketing gelingt.

Die Archetypen helfen dir herauszufinden, welche Emotionen du deiner Zielgruppe übermitteln solltest, wenn sie mit deiner Marke in Kontakt kommen.

ℹ Prüfe mal deine Website, deine Visitenkarten sowie sonstige Werbemittel und hinterfrage, ob sie zu deinem Marken-Archetyp passen. Hilfst du damit potenziellen Kunden, dein Unternehmen so zu sehen, wie du es möchtest? Oder vermittelst du noch nicht den richtigen Eindruck?

So integrierst du deinen Archetyp in deine Marketing-Strategie:

  1. Überlege dir die Wünsche und Bedürfnisse deiner Wunschkunden.
  2. Identifiziere deine Unternehmer-Persönlichkeit, z. B. deine Stärken, Werte, Mission, Vision etc.
  3. Teste bzw. bestimme deinen Archetypen und finde heraus, welche Eigenschaften sich ideal mit deinen Persönlichkeitsmerkmalen als auch der Zielgruppe ergänzen.
  4. Formuliere erst eine Markenbotschaft und gestalte dann ein dazu passendes visuelles Brand-Design.

In meinem Blogartikel Mit diesen 7 Fragen wird dein Marketing erfolgreich , schaffst du eine gute Basis für die weitere Arbeit mit den Archetypen.

 

Gestalte deine Marke einzigartig

Es geht nicht darum, den Typen in seinen Eigenschaften blind zu übernehmen, sondern geschickt mit weiteren Merkmalen zu kombinieren, um damit ein homogenes Gesamtbild zu schaffen. Vielleicht bekommst du sogar neue Erkenntnisse über die Wirkung deiner Marke. Was sind wichtige Signalwörter, auf die deine Zielgruppe anspringt? Diese kannst du dann zum Beispiel in deine zukünftige Kommunikation integrieren bzw. stärker hervorheben.

Auch ist es möglich, verschiedene Typen miteinander zu kombinieren. Jeder von uns trägt bestimmte Anteile eines Archetyps in sich. Meistens sind dabei einer oder maximal zwei Typen besonders ausgeprägt. Wichtig ist, die Positionierung durch eine Mischung zu schärfen und nicht zu verwässern, da dies sonst deine Zielgruppe verwirrt. Du hast aber durch eine Kombination die Möglichkeit, deine Marke ganz einzigartig darzustellen.

Ganz konkret liefert dir dein Archetyp Erkenntnisse über persönliche Stärken und Schwächen, eine Mission und Vision sowie Farben, die zu deinem Typ passen bzw. deine Wirkung unterstreichen.

Praxis-Tipp 1: Die Farbwirkung deines Brandings:

Dein visueller Auftritt als Unternehmer hat einen großen Einfluss darauf, wie du wahrgenommen wirst. Wir Menschen fällen sofort, oft unbewusst, Urteile über das, was wir sehen, anstatt zunächst rationale Informationen zu verarbeiten und daraus bewusste Schlüsse zu ziehen.

Zum Beispiel haben Farben einen Einfluss darauf, wie Menschen etwas beurteilen oder wie sie sich fühlen. Erfahre hier mehr zu den einzelnen Wirkungen von Farben.

Es geht nicht nur darum der Zielgruppe um jeden Preis gefallen zu wollen, sondern über das Branding die Zielgruppe zu definieren.

Praxis-Tipp 2: Deine Über-Mich Seite:

Die Über-Mich oder Über-Uns-Seite auf deiner Website ist eine der meistbesuchten Seiten neben der Startseite. Es ist in der Regel die Seite, die potenzielle Kunden am ehesten komplett lesen, nachdem sie deine Homepage und die Seiten über dein Angebot gelesen haben. Das signalisiert, dass wir etwas über den Menschen hinter dem Produkt bzw. der Dienstleistung erfahren wollen.

Prüfe ganz gezielt deine aktuelle Über-Mich Seite. Spiegelt sie die Werte deines Marken-Archetyps wider? Vermittelt sie eine klare und konsistente Vorstellung davon, wie es wäre, mit dir zu arbeiten? Sind deine Unternehmer-Persönlichkeit, deine Erfahrungen und besondere Fähigkeiten korrekt wiedergegeben?

Wenn nicht, ist es vielleicht an der Zeit zu überprüfen, wie du dich besser beschreiben kannst.

 

Verbindung zu deinen Wunschkunden aufbauen

Die Archetypen kannst du nutzen, um deiner Marke mehr Ausdrucks-Kraft zu geben. Vor allem, wenn du als Personenmarke auftrittst, kannst du im Branding-Prozess mithilfe deines vorrangigen Archetyps bestimmte Emotionen vermitteln. Deine Wunschkunden werden dann auf magische Weise auf dich aufmerksam.

Eine Marke, die konsistent nach Außen auftritt, kann in den Köpfen der Kunden ein klares Bild hervorrufen. Somit wissen sie, was sie erwarten können, wenn sie mit dir zusammenarbeiten. Eine positive Erwartungshaltung verschafft dir somit auch einen Vorsprung vor deinen Mitbewerbern und kann als Wettbewerbsvorteil dienen.

Nutze dieses wertvolle Wissen für dein Unternehmen und gebe deiner Marke ein Gesicht, in das sich deine Wunschkunden verlieben werden. 💖

 


Willst du wissen, welcher Archetyp deine Marke repräsentiert?

In meiner Arbeit lasse ich diese Erkenntnisse einfließen, um eine individuelle sowie effektive Positionierungs- und Marketing-Strategie für dich zu entwickeln.

Wenn du Lust hast zu erfahren, wie du als Personenmarke deinen Archetypen gezielt in deinem Business einsetzen kannst, dann vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch mit mir.

 

Local SEO: So bekommst du mehr regionale Sichtbarkeit

Local SEO: So bekommst du mehr regionale Sichtbarkeit

Die lokale Suchmaschinenoptimierung fokussiert sich auf die Maßnahmen, die das organische Suchergebnis bzw. Ranking bei lokalen Suchanfragen positiv beeinflussen. Du erfährst nun, warum du als Unternehmer auf local SEO setzen solltest und wie du das mit erprobten Praxis-Tipps einfach und kostenfrei umsetzt. 

Aus meiner Sicht ist lokales SEO nicht nur notwendig, wenn du potenzielle Kunden in deinem regionalen Umkreis hast. Ich finde, dass es für jeden Unternehmer ein nicht zu unterschätzendes Potenzial darstellt, seine Website auch für regionale Suchanfragen zu optimieren. Egal, ob du ein rein stationäres oder virtuelles Online-Business betreibst.

Solltest du ein Unternehmen haben, das gezielt Kunden in der Nähe ansprechen möchte, Laufkundschaft generieren will oder ein Ladenlokal besitzt, dann ist local SEO allerdings Pflicht, wenn du sichtbar sein möchtest.

ℹ Auch als Online-Unternehmer*in kann dir ein Google My Business Profil nicht schaden. Wenn du keinen direkten Standort hast oder deine Adresse nicht angeben willst, kannst du trotzdem deinen Wirkungskreis auf der Deutschlandkarte angeben, in dem du kennzeichnest für welche Regionen du tätig bist.

Folgende Vorteile bietet dir local SEO:

  • Du machst es (regionalen) Kunden einfacher dich zu finden
  • Mehr Online-Sichtbarkeit, vor allem als kleines Unternehmen
  • Vorteil gegenüber Wettbewerbern
  • Hilft beim Vertrauensaufbau potenzieller Kunden
  • Steigert die Reichweite des Unternehmens
  • Erleichtert die Neukundengewinnung
  • Mehr Erkenntnisse über deine Zielgruppe
  • Kostengünstig, nachhaltig und effizient

 

Warum ist Suchmaschinenoptimierung so wichtig?

Grundsätzlich geht es bei SEO darum, ein höchstmögliches Ranking in den Suchergebnissen bei den Suchanfragen der User zu bekommen, die du auf deine Website führen möchtest. Regionale Suchmaschinenoptimierung unterscheidet dich somit nicht großartig von herkömmlichem SEO, was du vielleicht sowieso schon betreibst.

Bei local SEO geht es schlichtweg darum, ein paar gewisse Faktoren zu beachten, die dich dabei unterstützen auch bei regionalen Suchanfragen wahrscheinlicher gefunden zu werden.

Es gibt ausreichend Suchanfragen, bei denen der User gezielt nach Unternehmen in der Nähe bzw. an einem bestimmten Standort sucht, z.B. Restaurants, Bars, Fitness- oder Yoga-Studios, Friseure, Werkstätten, Ärzte usw.. Hier ist die Relevanz sehr hoch, da die Suchanfrage eindeutig einen regionalen Bezug hat.

Google ist mittlerweile sogar so intelligent, dass die Suchmaschine von allein erkennt, wenn es sich um eine lokale Suchintention handelt, ohne dass man dies explizit bei der Suche angibt.

Hier kannst du noch mehr Grundlagen zum Thema SEO lernen.

 

Das sind die 5 wichtigsten Maßnahmen, um mit local SEO zu punkten:

 

🔶 Google My Business

Ich empfehle ausnahmslos jedem Unternehmer, sich ein Google My Business Profil anzulegen. Egal, ob du ein stationäres Geschäft, Onlinehandel oder komplettes virtuelles (standortunabhängiges) Business führst. Denn Unternehmen profitieren immer davon, wenn sie einen Google My Business Account besitzen.

Mit diesem Profil legst du fest, wie dein Unternehmen in Google Maps als auch in der Google Suche dargestellt wird. Es ist völlig kostenlos und bringt dir handfeste Vorteile sichtbarer zu sein. User nutzen diese Ansicht in der Suche, um einen guten ersten Eindruck vom Unternehmen zu bekommen und vergleichen dich auf diesem Wege direkt mit deiner Konkurrenz.

Du willst auf den ersten Blick überzeugen? Lege dir dafür ein Google Konto an, falls noch nicht vorhanden und richte dann unter google.de/business das Profil ein. Es muss zunächst aus Sicherheits- bzw. Datenschutzgründen mit einem postalischen Code verifiziert werden.

Bitte beachte bei Google My Business folgende Punkte:
  • Fülle dein Profil vollständig aus und halte die Daten stets aktuell sowie unbedingt korrekt.
  • Füge aussagekräftige und professionelle Bilder hinzu, sowie dein Logo.
  • Füge auch Öffnungszeiten hinzu, selbst wenn du (eigentlich) keine hast.
  • Gebe deine Dienstleistungen an und zeige bestenfalls direkt Produkte mit Preisen etc. Verlinke jeweils auf deine Website für mehr Informationen.
  • Nutze den kompletten Text für die Unternehmensbeschreibung und fülle ihn mit relevanten Keywords. (Es schadet nicht vorab eine Keywordanalyse durchzuführen, d.h. finde heraus wonach deine Kunden suchen und lasse diese Wörter, Wortphrasen und Synonyme sowie ähnliche Begriffe dort einfließen.)
  • Ermögliche eine direkte Terminbuchung, z. B. über dein Buchungstool, welches du nutzt
  • Arbeite mit den Statistiken und werte aus, wie du gegenüber Wettbewerbern abschneidest und ob du Erfolge erzielst.
  • Sammle Bewertungen (bestenfalls positiv).

💡 Tipp: Synchronisiere dein Profil ganz einfach mit deinem Bing Places for Business Profil unter bingplaces.com  Auch wenn Google die mit Abstand am meisten genutzte Suchmaschine ist, steht Bing auf dem zweiten Platz noch gut dar, im Gegensatz zu allen anderen. Es schadet nicht, auch hier präsent zu sein. Ebenfalls eine Eintragung bei Apple Maps unter apple.com/de/maps kann sich für iPad oder iPhone Nutzer lohnen. Wenn du ein ausführliches Google My Business Profil erstellst, kann dir das bessere Rankings in den lokalen Suchergebnissen bescheren. Denn wer Präsenz zeigt, wird gesehen.

Und um auf den letzten Punkt der obigen Liste Bezug zu nehmen:

🔶 Bewertungen

Wenn du zufriedene Kunden hast, dann lass keine Gelegenheit aus, sie zu bitten, dir eine Rezension im Google Profil zu hinterlassen. Menschen schauen auf Bewertungen und vergleichen. Positive Bewertungen bauen Vertrauen auf und helfen dir glaubwürdig und seriös wahrgenommen zu werden. In Zeiten von vielen schwarzen Schafen im Internet leider notwendig.

Reflektiere einmal selbst dein Nutzungsverhalten. Zu welchem Frisör gehst du eher: Einer mit 0 Bewertungen, einer mit 3 5-Sternchen oder einer mit 20 2-3 Sternchen.

  • Qualität geht über Quantität, aber sammle trotzdem, was das Zeug hält. Zudem bekommst du durch die Rückmeldung deiner Kunden wahnsinnig viel Feedback, welches du gezielt für deine Kommunikation und sogar dein Marketing verwenden kannst.
  • Antworte zeitnah auf jede Rezension, auch auf negative Bewertungen. Sollte im Ansatz etwas an der Kritik dran sein, dann lerne daraus, wie du dich verbessern kannst und zeige, dass du es wertschätzend annimmst, auch wenn es im ersten Moment schwerfällt. Korrigiere ggf. in deinem Statement die Aussage von dem Feedback-Geber, sollte es aus deiner Sicht wirklich nicht der Wahrheit entsprechen.
  • Frage immer und überall nach Feedback. Sollte dir das aufdringlich vorkommen, dann machst du es vermutlich gerade genau richtig. Füge den Link zum Google Profil in deine Mails, Rechnungen und sonstige Kundenkommunikation ein und weise regelmäßig darauf hin.
  • Sammle auch Bewertungen über weitere Plattformen, wie Proven Expert sowie Facebook, da Google diese auch gesammelt in deinem Google My Business Profil darstellt.
  • Drucke physische Bewertungskärtchen und verteile diese an deine Kunden, wenn du entsprechend offline aufgestellt bist.

Umfangreiche Bewertungen in deinem Google My Business Profil helfen dir, als kleines Geschäft deine Position gegenüber den großen Marken deutlich zu verbessern.

 

🔶 Content (On-Page-Optimierung)

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung kann in meinen Augen nur mit Content betrieben werden. Denn je mehr (gute!) Inhalte mit Mehrwert du auf deiner Online-Präsenz bereitstellst, umso eher kann die Suchmaschine zuordnen, bei welcher Suchanfrage du angezeigt wirst.

Bei lokalen Inhalten zählt vor allem:

  • Relevante Keywords
  • lokaler Content auf der Website
  • den Städtenamen bzw. bekannten größeren Umkreis erwähnen
  • dein kompletter Name in Kombination mit deinem Wohnort erwähnen
  • einheitliche Adressdaten auf allen Seiten (NAP: Firmenname, Adresse, Telefonnr.)

Um kurz auf die Keywords einzugehen. Hier solltest du diese platzieren:

  • in den Überschriften, vor allem bei der H1 und H2
  • bei Bildern (Alt-Text)
  • In den Seiten-URLs
  • In Verlinkungen
  • Im Snippet (Seitentitel und Meta Description)

Letzteres ist die „Anzeige“, die der User als erstes in der Suchergebnis-Übersicht sieht. Wenn du hier deinen Ortsnamen mit in den Text einbaust, erregt das eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit und spricht den Leser automatisch stärker an.

💡 Tipp: Nutze für WordPress das SEO-Plugin Yoast SEO oder Rank Math und hinterlege dort diese Informationen. Grundsätzlich lieben Suchmaschinen umfassende Texte.

Schreibe dafür zum Beispiel einen Blog und unterstütze damit gleichzeitig deine Expertise.

Hast du eine Filiale bzw. mehrere Standorte dann nutze für jeden Standort eine eigene Landingpage, die du mit lokalem Content anreicherst. Wichtig ist die Erwähnung des jeweiligen Städtenamens, die komplette Adresse und falls sinnvoll eine Anfahrtsbeschreibung. Auch Bilder, Kontaktmöglichkeiten und Öffnungszeiten verhelfen dir zu einer besseren Position in den Suchergebnissen.

Generell gilt, die Inhalte deiner Seite sollten relevant und nützlich für deine Zielgruppe sein, hochwertig und möglichst aktuell. Füge regelmäßig neuen Content hinzu oder überarbeite bzw. aktualisiere alten Content. Niemand mag die Tageszeitung von gestern lesen.

Solltest du lokale Veranstaltungen oder Events geben, dann stelle Informationen dazu ebenfalls unbedingt auf deine Webseite.

 

🔶 Backlinks (Off-Page-Optimierung)

Als regionales Unternehmen kannst du aus Verlinkungen von externen Webseiten sehr profitieren. Vor allem, wenn diese ebenfalls einen regionalen Bezug haben. Denke hier zum Beispiel an Kunden, Kooperationspartner, Lieferanten, Händler, regionale Tageszeiten oder Blogs (z. B. durch Gastbeiträge oder Interviews).

Du solltest außerdem unbedingt von deinen Social Media-Profilen zu deiner Seite verlinken und andersherum. Wichtig ist aber auch auf den Kanälen aktiv zu sein und gerne auch auf mehreren Plattformen, insofern du das möchtest.

Jedoch nicht nur Verlinkungen sind hilfreich, sondern auch sogenannte local citations, also Erwähnungen zu deinem Unternehmen auf anderen Seiten stärken dein Ranking. Es empfiehlt sich dabei auf relevante Portale und Branchenverzeichnisse wie Yelp oder Das Örtliche etc. zu setzen. Umso höher der thematische bzw. regionale Bezug umso besser. Bitte achte auch hier wieder auf die Konsistenz deiner (NAP-) Daten.

 

🔶 Mobile Optimierung

Die mobilen Suchanfragen nehmen mehr und mehr zu; viele davon haben einen regionalen Bezug. Deshalb biete durch eine mobil optimierte Website deinem User ein angenehmes Erlebnis. Achte auf responsives Design und angemessene Ladezeiten. Denke daran, dass das wichtige Ranking-Faktoren sind.

Wenn deine Leser regelmäßig abspringen, weil deine Seite nicht gut zu lesen ist oder langsam lädt, dann wirkt sich das negativ auf dein Ranking aus. Dein Ziel sollte es immer sein, deine Besucher möglichst lange zu halten.

 

Hier nochmal eine Checkliste für dein lokales SEO:

  • Verifiziere dein Google My Business Profil und fülle es vollständig aus
  • Sammle positive Bewertungen von Kunden
  • Reagiere auf jede Bewertung und nimm Kritik ggf. als Anlass zur Optimierung
  • Nutze Kundenfeedback für Marketing- und Kommunikationszwecke
  • Achte auf Korrektheit, Aktualität und Einheitlichkeit der hinterlegten Daten und Informationen
  • Lass Keywords und Inhalte mit lokalem Bezug in deine Texte einfließen
  • Lege relevante Verzeichniseinträge an und baue Backlinks von externen Seiten auf
  • Optimiere deine Website für die mobile Nutzung und achte auf eine gute Performance

 

Hast du nun Lust auf local SEO bekommen?

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig ermuntern und Aufklärung leisten, was du als Unternehmer beachten solltest, wenn du auch bei regionalen Suchanfragen wahrscheinlicher gefunden werden möchtest.

Wie du siehst, ist es bei Beachtung einiger Faktoren nicht schwer und birgt riesige Potenziale, die du dir vor allem als kleiner Unternehmer oder Solo-Selbstständiger nicht entgehen lassen solltest. Zudem sind sie trotz kleinem Budget realisierbar.

Möchtest du wissen, ob deine Website den aktuellen SEO-Anforderungen entspricht, dann helfe ich dir gerne weiter. In meinem Website- bzw. SEO-Check teile ich dir genau mit, was du ändern solltest und unterstütze dich bei Bedarf in der Umsetzung. Buche dir jetzt deine persönliche Website-Analyse für mehr Klarheit.

Wenn du erfahren willst, wie du nachhaltig organische Reichweite aufbaust, dann empfehle ich dir meinen Artikel vielfarbig-marketing.de/organisches-wachstum/.

Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner lokalen Suchmaschinenoptimierung, um deine regionale Sichtbarkeit zu erhöhen.

 

Leitfaden für entspanntes und effektives Social Media Marketing

Leitfaden für entspanntes und effektives Social Media Marketing

Ständig auf Social Media präsent zu sein, empfinde ich zunehmend als Stressfaktor in meinem Businessalltag. Deshalb habe ich einen umfangreichen Leitfaden entwickelt, wie du als selbstständige/r Unternehmer/in zeitsparender Social-Media-Marketing betreiben kannst.

Mit den folgenden Tipps wirst du:

  • eine gute Planungsgrundlage schaffen
  • mit weniger Aufwand effizienter sein
  • praktische Tool-Tipps nutzen
  • wieder mehr Zeit für dich und dein wahres Business finden
  • und somit wieder mehr Freude am Marketing haben.

Ich wünsche dir viel Vergnügen mit dem Leitfaden und vor allem viel Inspiration für deine eigene, ganz entspannte Social-Media-Marketing-Strategie.

Social-Media-Marketing mit Plan und Struktur

statt Stress und Druck

🔸 Nutze Content-Planung & -Recycling

Plane so viel wie möglich vor und entwickle eine Struktur mithilfe von Vorlagen. Der Content muss zu deiner Zielgruppe passen und relevant sein.

  • Erstelle dir im Grafiktool Canva passende Design-Vorlagen für deine Posts oder hole dir komplett vorgefertigte Templates z.B. bei etsy.
  • Überlege dir verschiedene Kategorien (Tipps, Termine, Privates…) passend zu deinem Thema, für die du jeweils ein Layout anlegst und nur noch den Text und ggf. das Bild austauschen musst.
  • Erschaffe eigene Motto-Tage, wie z.B. Zitat der Woche, Motivation Monday, Fakten-Freitag usw.
  • Nutze Hashtags (bei instagram bis zu 30 Stück) und lege vorab pro Kategorie welche fest, die du bei einem bestimmten Thema immer wieder verwendest.
  • Recherchiere gut, auch lokal sowie bei deiner Konkurrenz und lege dir Listen an, aus denen du dich bedienst. Nutze den Hashtag-Generator von Sistrix
  • Finde heraus, auf welchen Plattformen deine Zielgruppe unterwegs ist, um diese gezielt zu erreichen.
  • Wenn du Inspiration für deinen Content brauchst, dann suche nach ähnlichen Profilen oder verwandten Hashtags.
  • Biete deiner Zielgruppe Mehrwert. Finde heraus, welche Themen besonders gut ankommen und was sie interessiert. Beobachte, bei welchen Themen du im Schnitt mehr Reaktionen bekommst.
  • Frage deine Follower und Abonnenten aktiv nach relevanten Themen, die sie interessieren. Starte eine Umfrage und lass dir Feedback geben.
  • Es gibt schon vorgefertigte Content-Kalender mit Feiertagen, etc.; nutzte diese und vervollständige deinen Kalender mit für dich relevanten Aktionstagen, Terminen und Anlässen.
  • Recherchiere Anfang des Jahres wichtige Termine deiner Branche und trage diese in deinen Kalender ein.
  • Lege alte Posts nochmal neu auf; Wiederholung ist nicht schlimm, im Gegenteil. Bei der Flut an Informationen geht uns allen schonmal was dadurch, zumal der Feed leider eh nicht mehr alle Beiträge anzeigt.
  • Nutze Erkenntnisse einer Keywordrecherche auch für Social-Media Beiträge und deine Profile, um diese für Suchmaschinen zu optimieren. Für LinkedIn ist das besonders wichtig, um gefunden zu werden!
  • Wenn du einen Blog oder einen Newsletter hast, verwende Content aus deinen Blogbeiträgen oder E-Mails für Posts.

🔸 Gutes Zeitmanagement und Batching

Etabliere eine Routine und bündele ähnliche Aufgaben.

  • Erstelle einen Redaktionsplan, mit dem du einmal im Monat alle deine Beiträge vorplanst. Hier findest du passende Vorlagen für Social-Media-Redaktionspläne.
  • Nimm dir einen halben Tag in der Woche Zeit und setze alle deine Beiträge für die nächsten zwei Wochen um; erstelle zunächst die Grafiken und schreibe dann alle Texte am Stück, oder umgekehrt.
  • Überlege dir vorab ein einheitliches (Feed-)Design. Lass dich dabei von anderen Accounts inspirieren und entwickle deinen eigenen Stil. Das Branding von dir / deiner Marke sollte erkennbar sein.
  • Poste regelmäßig, aber nicht zwingend oft; 1-2 mal pro Woche reicht völlig aus, um Präsenz zu zeigen und als aktiv eingestuft zu werden. Die Qualität der Inhalte siegt über die Quantität!
  • Zusätzliche Storys kannst du spontan zwischendurch posten, wenn du gerade daran denkst bzw. eh aktiv online bist.
  • Das Posten, Planen etc. darf dir nicht viel Energie rauben, sondern sollte in einem guten Verhältnis zum Ergebnis stehen.
  • Probiere es aus, nur sporadisch und ganz spontan zu posten, was dir gerade durch den Kopf geht; das ist manchmal wirkungsvoller und authentischer als ewig lang vorgeplanter Content.
  • Gib ggf. einen Teil deiner Aufgaben an eine virtuelle Assistenz ab bzw. deliriere das, was dir am schwersten fällt und dich die meiste Zeit kostet an einen Mitarbeiter.

🔸 Feste Zeiten für Community Management & Insights

Prüfe, zu welchen Tagen und Zeiten deine Zielgruppe aktiv ist.

  • In dieser Zeit (und nur dann) beantwortest du alle Nachrichten und Kommentare, likest und kommentierst bei anderen und bist aktiv. Dafür reicht schon eine halbe Stunde morgens und abends aus.
  • Am besten suchst du dir dafür die Zeiten aus, in denen auch die Community aktiv ist (siehe in den Insights).
  • Schaue dir 1 x pro Monat an, welche Beiträge gut und welche weniger gut performen und plane dann entsprechend auf Basis deiner Erkenntnisse.
  • Schalte deine Benachrichtigungen komplett aus oder lass deine Social Media Accounts über ein separates Handy laufen, damit du nicht in Versuchung gerätst immer wieder online zu gehen.

🔸 Setze auf Automatisierung

Spare Zeit, in dem du Tools einsetzt, die dir das Vorplanen und automatische Posten ermöglichen.

  • Plane für facbook und instagram deine Beiträge mit dem facebook Creator vor.
  • Nutze andere Apps wie die Preview App, Buffer, Later oder Tailwind zum Vorplanen von Posts bzw. Pinterest Pins. Teilweise kannst du sie auch für mehrere Kanäle gleichzeitig nutzen. Manchmal sind sie allerdings kostenpflichtig. Teste zunächst eine kostenlose Variante um herauszufinden, mit welchem Tool du am besten zurecht kommst.
  • Stelle Veröffentlichungs-Zeiten ein, zu denen deine Zielgruppe am aktivsten ist (schau vorab in den Insights).
  • Verbinde deinen instagram- mit deinem facebook Business-Account und poste deine Instagram Beiträge automatisch auch auf facebook.
  • Poste alle deine Beiträge automatisch als Story für mehr Reichweite.

🔸 Arbeite an deinem Mindset

Social Media ist nur eine Möglichkeit von vielen, online sichtbar zu werden. Setze dich nicht unter Druck, finde deinen eigenen Rhythmus und dein eigenes Tempo.

  • Höre auf, dich mit anderen zu vergleichen; zeige dich immer in deiner einzigartigen, authentischen Weise.
  • Handle nie aus Angst, nicht gesehen zu werden, keine Kunden zu bekommen oder keine Likes und Kommentare zu kriegen. Lass dich nicht zu sehr vom Außen antreiben, sondern vertraue auf deine Stärken und Talente.
  • Kurzfristige Erfolge bringen dir nicht viel. Setze auf langfristige Strategien und vermeide Aktionismus.
  • Löse dich von reinen Zahlen und zu eng gesetzten Zielen, wie die Anzahl deiner Follower. 200 treue Abonnenten sind wertvoller als 2.000, die nie mit dir interagieren.
  • Lass dir ausreichend Zeit zum Ausprobieren und Entwickeln deiner eigenen Strategie.
  • Probiere verschiedene Formate aus und achte darauf, was dir Spaß macht und leicht fällt. Wenn du dich z.B. mit Videos nicht wohlfühlst, dann lass es und fokussiere dich auf andere Formate.
  • Lege Wert auf die richtigen Kontakte, die dir wertschätzend, mit Respekt begegnen und deinen Werten entsprechen.
  • Du entscheidest immer, was, wann und wie oft du postest, ganz nach deinen persönlichen Vorlieben und deiner Strategie.
  • Wenn Social Media gar nicht zu dir passt, dann wirst du auch vermutlich nicht deine Wunschkunden darüber finden. Deine Follower merken, ob du aus einer Pflicht heraus postet oder weil es von Herzen kommt.

🔸 Überlege dir (ergänzende) Alternativen

Ich persönlich weigere mich mittlerweile bei allen neuen Social-Media-Trends mithalten zu müssen, nur um gesehen zu werden. Ich glaube daran, dass man sogar ganz ohne Social Media erfolgreich sein. Natürlich musst du nicht komplett auf Social-Media-Marketing verzichten. 

So kannst du deine Kanäle optimal in deinem Marketing-Mix einbinden und gleichzeitig die Reichweite erhöhen:

Blog

  • In einem eigenen Blog bietest du deiner Zielgruppe relevante Inhalte und kannst diese über Social Media verbreiten.
  • Du kannst auf deinen Social-Media-Profilen über neue Blogbeiträge informieren oder per Content-Recycling (s.o.) Teile deines Textes für einen Post wiederverwenden.
  • Durch Kommentare an den Blog-Artikeln kannst du die Interaktion mit deinen Lesern fördern und zusätzlich an deinen Social Sharing-Optionen anbieten.

Pinterest

  • Pinterest ist kein Social-Media-Kanal, sondern fungiert als Suchmaschine. Je nach Art deines Business und vor allem, wenn du einen Blog hast, kannst du die Plattform für dich nutzen, um deinen Content zu verbreiten.
  • Integriere in jeden Blogartikel mehrere Grafiken zum Pinnen und fordere deine Leser dazu auf.
  • Mit einer eigenen digitalen Pinnwand bzw. eigenen Pins schaffst du eine zusätzliche Traffic-Quelle für deinen Blog.

Freebie

  • Biete ein kleines, kostenfreies Produkt an, was deiner Zielgruppe Mehrwert und Nutzen bietet (Workbook, Vorlage, Checkliste, etc.).
  • Es sollte deine Expertise unterstreichen und sie gleichzeitig an dich binden.
  • Die Interessenten melden sich im Gegenzug für deinen Newsletter an und du füllst deine E-Mail-Liste mit wertvollen Kontakten.

Newsletter

  • Versende regelmäßig Newsletter mit interessanten Informationen und halte deine Leser bei Laune.
  • Sende eine Welcome-Mail zur Begrüßung an neue Abonnenten und verweise dort auch auf deine Social-Media-Kanäle.
  • Nutze E-Mails zur Kundenbindung und mache dich dadurch unabhängiger von Social Media.

Anzeigen

  • Bewerbe dein Freebie-Produkt mit zielgerichteten Ads auf Social Media.
  • Theoretisch kannst du deine Profile auch gar nicht für organischen Content nutzen, sondern nur noch um Anzeigen darüber zu schalten.
  • Informiere dich unbedingt vorab über eine geeignete Ads-Strategie, um mit der Werbung deine Zielgruppe zu erreichen und Streuverluste zu vermeiden.

Mein Tipp: Deine Social-Media-Profile sollten grundsätzlich auf deine weiteren Online-Präsenzen verlinken. Nutze diese Querverlinkungen, um auf deine Website, deinen Blog oder deine Newsletter-Anmeldung zu verweisen. So schaffst du es, aus Kontakten wertvolle Interessenten und später vielleicht sogar Kunden zu machen.

Langfristig empfehle ich dir auf langlebiges Marketing zu setzen und zum Beispiel per Newsletter oder über einen Blog eine treue Community aufzubauen. Denn damit gestaltest du eine solide Basis für selbstbestimmtes, unabhängiges und nachhaltiges Marketing. Wie du nachhaltig Reichweite aufbaust, kannst du hier nachlesen.

Der Fokus meiner Arbeit liegt auf nachhaltigem Marketing mithilfe von langlebigem, suchmaschinenoptimierten Content. Deshalb bevorzuge ich Kanäle im eigenen Hoheitsbereich, wie eine eigene Website, einen Blog und einen Newsletter. Wenn du bei diesen Kanälen Unterstützung oder Beratung benötigst, vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir.

 

Mit diesen 7 Fragen wird dein Marketing erfolgreich

Mit diesen 7 Fragen wird dein Marketing erfolgreich

Erstmal Glückwunsch! Du hast vermutlich ein eigenes Business oder bist gerade in der Gründungsphase. Warum ich gratuliere? Damit hast du eine wesentliche Entscheidung getroffen. Nämlich, dass du ein besonderes Produkt oder eine nützliche Dienstleistung hast und dies anderen anbieten möchtest.

Vermutlich fragst du dich jetzt, wie du dich bzw. deine Marke erfolgreich vermarktest. Zu diesem Zweck habe ich grundlegende Fragen für dich zusammengestellt, die du dir selbst beantworten kannst. Sie bilden damit …

… das stabile Fundament für

  • deine Positionierung
  • dein Branding
  • dein Marketing
  • und die Unternehmens-Kommunikation.

Bevor du dich bzw. deine Marke auf dem Markt positionierst und dir Gedanken über den Aufritt sowie die Bewerbung machst, solltest du vorab wichtige Fragen klären. Denn nur, wenn du Klarheit darüber hast, wem du was auf welchem Wege anbieten willst, dann kannst du das anschließend schlüssig und glaubwürdig in deiner Außendarstellung transportieren.

Mehr Experten-Tipps zum Thema authentisches Marketing kannst du hier nachlesen.

 

Stelle dir diese Fragen für ein erfolgreiches Marketing

 

Dein einzigartiges Business

 

  1. Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?

Kennst du deinen USP (= Unique Selling Proposition)? Welches Merkmal hebt dich vom Wettbewerb ab? Warum sollte ein Kunde etwas bei DIR kaufen und nicht bei der Konkurrenz? Überlege also, was dich besonders macht. Was macht dich und dein Produkt einzigartig?

  1. Was ist der Kundennutzen?

Warum sollte jemand dein Angebot in Anspruch nehmen? Was ist der Mehrwert für den Kunden und wieso ist dein Angebot relevant für deine Zielgruppe? Kannst du ein Kundenversprechen formulieren? Welches Problem löst du und wie verbesserst oder verschönerst du damit das Leben deiner Kunden? Natürlich sollte das glaubwürdig sein und erfüllt werden können. Leere Worthülsen werden als unseriös wahrgenommen.

  1. Wer ist deine Zielgruppe?

Was macht dein Wunschkunde und was ist sein Problem bzw. sein Bedürfnis, das du erfüllst? Stelle dir deinen idealen Kunden im Detail vor. Möglich sind auch unterschiedliche Kundentypen, wenn du mehr als eine Zielgruppe hast. Erstelle dir zu diesem Zweck am besten Persona, also fiktive Avatare deiner Kunden, die du visuell darstellst, damit du eine genaue Vorstellung bekommst, wen du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Es ist wie eine Art Steckbrief, der so ausführlich wie möglich ist. 

 

Deine besondere Unternehmerpersönlichkeit

 

4. Was motiviert dich?

Was treibt dich als Unternehmer an? Warum machst du das, was du machst und was ist der tiefere Sinn dahinter? Vermutlich wirst du einen Grund haben, warum du dich selbstständig gemacht hast. Lebst du eine bestimmte Leidenschaft aus? Hast du dir einen Traum erfüllt? Möchtest du etwas in der Welt verändern bzw. verbessern? Folgst du deiner Berufung mit deiner Tätigkeit? Gehe mal in dich, was dein wirklicher Grund ist, dass du Unternehmer geworden bist.

  1. Was sind deine Werte als Unternehmer oder Privatperson, falls sich das ggf. voneinander unterscheidet?

Unternehmenswerte sind Grundpfeiler, die sich in deiner täglichen Arbeit widerspiegeln sollten. Auf deine Werte ist alles ausgerichtet, was du machst und wie du intern und extern als Unternehmer bzw. Mensch agierst. Definiere diese Werte für dich und schreibe sie dir auf oder mache sie auf deiner Website für andere sichtbar. Natürlich gibt es noch unzählige mehr zur Auswahl. Mache hier deinen eigenen Online-Werte-Test.

Folgende 3 Haupt-Werte habe ich für mich und mein Business definiert: Hilfsbereitschaft, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Weitere Werte, die mich anleiten sind: Lernbereitschaft, Neugierde, Transparenz, Vielfalt, Verbundenheit, Qualität, Authentizität und Begeisterung.

👉 Mein Tipp: Mithilfe der Archetypen kannst du noch mehr über deine Marken-Persönlichkeit herausfinden und dieses Wissen in deine Strategie sowie dein Branding integrieren. Erfahre jetzt mehr darüber, wie du die Archetypen für dein Marketing nutzt.

 

Die Basis für dein erfolgreiches Marketing

 

  1. Wie lautet deine Mission?

Was ist der primäre Nutzen deines Unternehmens? Es beschreibt in erster Linie, wie du aktuell agierst und welchen Sinn dies für deine Zielgruppe hat. Es dient als Orientierung für dein Handeln. Formuliere dein Mission-Statement:

Mein Beispiel: Ich unterstütze meine Kunden auf dem Weg in die Sichtbarkeit und helfe ihnen somit beim Erreichen ihrer Wunschkunden mit Hilfe der Online-Kanäle Website, E-Mail und Social Media. Dabei nutze ich meine langjährige Marketing-Erfahrung und mein fundiertes Wissen der Online-Kommunikation, um maßgeschneiderte Ideen zu entwickeln und auf Wunsch die ersten Schritte umzusetzen. Ich diene als vertrauensvoller Experte und Sparringspartner.

7. Welche Vision verfolgst du?

Welches höhere Ziel willst du erreichen? Es sollte längerfristig (3-5 Jahre) ausgerichtet sein und dient dir und ggf. deinen Mitarbeitern als Inspiration für die Zukunft. Hier sollten sich deine zuvor definierten Werte sowie deine Mission wiederfinden. Formuliere dein strategisches Vision-Statement kurz und gleichzeitig so konkret wie möglich.

Mein Beispiel: Jeder selbstständige Unternehmer soll sich in seiner Einzigartigkeit online authentisch zeigen und mit Freude erfolgreiches Marketing betreiben.


 

💡 Bonus-Tipp Nr. 1:

Leite aus den beiden zuvor definierten Statements eine prägnante Werbe-Botschaft ab, die du in deinem Marketing als Slogan / Claim zum Beispiel auf deiner Website oder in anderen Marketing-Kanälen einsetzt. Ziel ist hier der Wiedererkennungswert deiner Marke. Wie könnte eine Botschaft lauten, die deine potenziellen Kunden von dir bzw. deinem Unternehmen oder einem bestimmten Produkt überzeugt?

Beispiele aus meinem Business:

  • Online authentisch sichtbar.
  • Begeistere mit deiner Online-Präsenz.
  • Mehr Sichtbarkeit für dein Herzens-Business!
  • Lebendiges Marketing, das verbindet.
  • Authentisches Marketing, das begeistert!

 

💡 Bonus-Tipp Nr. 2:

Formuliere ebenso deinen Elevator Pitch. Dies ist eine Kernbotschaft, die in max. 20 Sekunden vorgetragen werden kann und eignet sich gut, wenn du dich auf Netzwerk-Veranstaltungen vorstellst. Sie beinhaltet:

  • Wer du bist,
  • was du tust,
  • welches Ziel du damit erreichen möchtest und
  • welche Probleme deiner Kunden du damit löst.

Beispiel: Ich bin Bianca, leidenschaftliche Expertin für digitales Marketing. Mit meinen Kenntnissen der Online-Kommunikation sowie der Entwicklung von kreativem Content unterstütze ich selbstständige UnternehmerInnen dabei, online authentisch sichtbar zu sein und mit einem anziehenden Online-Auftritt neue Kunden zu gewinnen.


 

Visualisiere deine Ideen

 

✍️ Möglichkeit 1: Vision-Board

Hast du Lust, deine Vision zu verbildlichen? Dann erstelle ein Visionboard. Dies ist eine visuelle Darstellung deiner Ziele, Wünsche und Werte. Es ist auf einen zeitlichen Horizont von etwa einem Jahr ausgerichtet und kann regelmäßig neu erstellt werden. Denn Wünsche und Ziele ändern sich; und diese Dynamik ist gut. In meinem privaten Blog erkläre ich dir, wie du dein eigenes Visionboard erstellst.

Im beruflichen Kontext helfen dir die folgenden Fragen weiter:

  • Wie möchtest du dich bei der Arbeit fühlen?
  • Wie soll dein Alltag aussehen?
  • Was möchte ich noch lernen?
  • Was möchte ich verändern oder bewegen?
  • Wovon darf es mehr in meinem Leben / in meinem Business geben?
  • Was möchte ich beruflich erreichen?
  • Womit möchte ich meine Zeit verbringen?
  • Wem möchte ich weiterhelfen?
  • Welche Menschen begleiten mich?
  • Welche Umsatzziele möchte ich realisieren?
  • Welche Kunden möchte ich gewinnen?
  • Mit wem möchte ich zusammenarbeiten?

✍️ Möglichkeit 2: Mood-Board

Entwickelst du gerade deinen Marken-Auftritt? Für ein neues Branding kannst du dir ein Mood-Board erstellen. Dafür sammelst du Bilder, die dich visuell ansprechen und ein bestimmtes Gefühl sowie eine gewisse Stimmung transportieren. Du erstellst ähnlich wie bei einem Visionboard eine Collage aus Bildern, Symbolen, Farben, Illustrationen und Texturen, die als Gesamtbild ein harmonisches Gefüge ergeben. Sie sollten deiner Persönlichkeit und ebenso deinem Business-Kontext entsprechen. Daraus kannst du dann deine Branding-Farben, Formen oder Schriften ableiten und sogar ein Logo aus den Inspirationen kreieren. Auch für deine Marketing-Kommunikation und das Design von Werbemitteln kann ein Mood-Board eine gute Grundlage sein.

Beispiel: Mein Mood-Board für “Vielfarbig”:


Wenn du alle Fragen für dich beantwortest, schaffst du dir eine solide Marketing-Basis, auf der du aufbauen und von der du deine weiteren Maßnahmen ableiten kannst. Grundsätzlich solltest du dir diese Fragen immer zu Beginn eines Kalender- oder Geschäftsjahres stellen, um dich somit auf das vor dir liegende Jahr und deine neuen Ziele auszurichten.

Du kannst dich zwischendurch immer mal wieder fragen, ob du noch auf Kurs bist oder ob der Zeitpunkt für Anpassungen gekommen ist. Denn gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es sinnvoll, das regelmäßig für sich zu überprüfen und um auf notwendige Veränderungen im Außen kurzfristig reagieren zu können.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Entwickeln deiner soliden Basis für ein erfolgreiches Marketing.


 

Hast du bereits eine Online-Präsenz und willst diese effektiver nutzen oder hast du den Wunsch dein Business auch online sichtbar zu machen, um auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und dein Angebot zu präsentieren? In beiden Fällen kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Kontaktiere mich und lass uns schauen, wie ich dir mit meiner Expertise weiterhelfen kann.