Leitfaden für entspanntes und effektives Social Media Marketing

Leitfaden für entspanntes und effektives Social Media Marketing

Ständig auf Social Media präsent zu sein, empfinde ich zunehmend als Stressfaktor in meinem Businessalltag. Deshalb habe ich einen umfangreichen Leitfaden entwickelt, wie du als selbstständige/r Unternehmer/in zeitsparender Social-Media-Marketing betreiben kannst.

Mit den folgenden Tipps wirst du:

  • eine gute Planungsgrundlage schaffen
  • mit weniger Aufwand effizienter sein
  • praktische Tool-Tipps nutzen
  • wieder mehr Zeit für dich und dein wahres Business finden
  • und somit wieder mehr Freude am Marketing haben.

Ich wünsche dir viel Vergnügen mit dem Leitfaden und vor allem viel Inspiration für deine eigene, ganz entspannte Social-Media-Marketing-Strategie.

 

Social-Media-Marketing mit Plan und Struktur

statt Stress und Druck

 

🔸 Nutze Content-Planung & -Recycling

Plane so viel wie möglich vor und entwickle eine Struktur mithilfe von Vorlagen. Der Content muss zu deiner Zielgruppe passen und relevant sein.

  • Erstelle dir im Grafiktool Canva passende Design-Vorlagen für deine Posts oder hole dir komplett vorgefertigte Templates z.B. bei etsy.
  • Überlege dir verschiedene Kategorien (Tipps, Termine, Privates…) passend zu deinem Thema, für die du jeweils ein Layout anlegst und nur noch den Text und ggf. das Bild austauschen musst.
  • Erschaffe eigene Motto-Tage, wie z.B. Zitat der Woche, Motivation Monday, Fakten-Freitag usw.
  • Nutze Hashtags (bei instagram bis zu 30 Stück) und lege vorab pro Kategorie welche fest, die du bei einem bestimmten Thema immer wieder verwendest.
  • Recherchiere gut, auch lokal sowie bei deiner Konkurrenz und lege dir Listen an, aus denen du dich bedienst. Nutze den Hashtag-Generator von Sistrix
  • Finde heraus, auf welchen Plattformen deine Zielgruppe unterwegs ist, um diese gezielt zu erreichen.
  • Wenn du Inspiration für deinen Content brauchst, dann suche nach ähnlichen Profilen oder verwandten Hashtags.
  • Biete deiner Zielgruppe Mehrwert. Finde heraus, welche Themen besonders gut ankommen und was sie interessiert. Beobachte, bei welchen Themen du im Schnitt mehr Reaktionen bekommst.
  • Frage deine Follower und Abonnenten aktiv nach relevanten Themen, die sie interessieren. Starte eine Umfrage und lass dir Feedback geben.
  • Es gibt schon vorgefertigte Content-Kalender mit Feiertagen, etc.; nutzte diese und vervollständige deinen Kalender mit für dich relevanten Aktionstagen, Terminen und Anlässen.
  • Recherchiere Anfang des Jahres wichtige Termine deiner Branche und trage diese in deinen Kalender ein.
  • Lege alte Posts nochmal neu auf; Wiederholung ist nicht schlimm, im Gegenteil. Bei der Flut an Informationen geht uns allen schonmal was dadurch, zumal der Feed leider eh nicht mehr alle Beiträge anzeigt.
  • Nutze Erkenntnisse einer Keywordrecherche auch für Social-Media Beiträge und deine Profile, um diese für Suchmaschinen zu optimieren. Für LinkedIn ist das besonders wichtig, um gefunden zu werden!
  • Wenn du einen Blog oder einen Newsletter hast, verwende Content aus deinen Blogbeiträgen oder E-Mails für Posts.

 

🔸 Gutes Zeitmanagement und Batching

Etabliere eine Routine und bündele ähnliche Aufgaben.

  • Erstelle einen Redaktionsplan, mit dem du einmal im Monat alle deine Beiträge vorplanst. Hier findest du passende Vorlagen für Social-Media-Redaktionspläne.
  • Nimm dir einen halben Tag in der Woche Zeit und setze alle deine Beiträge für die nächsten zwei Wochen um; erstelle zunächst die Grafiken und schreibe dann alle Texte am Stück, oder umgekehrt.
  • Überlege dir vorab ein einheitliches (Feed-)Design. Lass dich dabei von anderen Accounts inspirieren und entwickle deinen eigenen Stil. Das Branding von dir / deiner Marke sollte erkennbar sein.
  • Poste regelmäßig, aber nicht zwingend oft; 1-2 mal pro Woche reicht völlig aus, um Präsenz zu zeigen und als aktiv eingestuft zu werden. Die Qualität der Inhalte siegt über die Quantität!
  • Zusätzliche Storys kannst du spontan zwischendurch posten, wenn du gerade daran denkst bzw. eh aktiv online bist.
  • Das Posten, Planen etc. darf dir nicht viel Energie rauben, sondern sollte in einem guten Verhältnis zum Ergebnis stehen.
  • Probiere es aus, nur sporadisch und ganz spontan zu posten, was dir gerade durch den Kopf geht; das ist manchmal wirkungsvoller und authentischer als ewig lang vorgeplanter Content.
  • Gib ggf. einen Teil deiner Aufgaben an eine virtuelle Assistenz ab bzw. deliriere das, was dir am schwersten fällt und dich die meiste Zeit kostet an einen Mitarbeiter.

 

🔸 Feste Zeiten für Community Management & Insights

Prüfe, zu welchen Tagen und Zeiten deine Zielgruppe aktiv ist.

  • In dieser Zeit (und nur dann) beantwortest du alle Nachrichten und Kommentare, likest und kommentierst bei anderen und bist aktiv. Dafür reicht schon eine halbe Stunde morgens und abends aus.
  • Am besten suchst du dir dafür die Zeiten aus, in denen auch die Community aktiv ist (siehe in den Insights).
  • Schaue dir 1 x pro Monat an, welche Beiträge gut und welche weniger gut performen und plane dann entsprechend auf Basis deiner Erkenntnisse.
  • Schalte deine Benachrichtigungen komplett aus oder lass deine Social Media Accounts über ein separates Handy laufen, damit du nicht in Versuchung gerätst immer wieder online zu gehen.

 

🔸 Setze auf Automatisierung

Spare Zeit, in dem du Tools einsetzt, die dir das Vorplanen und automatische Posten ermöglichen.

  • Plane für facbook und instagram deine Beiträge mit dem facebook Creator vor.
  • Nutze andere Apps wie die Preview App, Buffer, Later oder Tailwind zum Vorplanen von Posts bzw. Pinterest Pins. Teilweise kannst du sie auch für mehrere Kanäle gleichzeitig nutzen. Manchmal sind sie allerdings kostenpflichtig. Teste zunächst eine kostenlose Variante um herauszufinden, mit welchem Tool du am besten zurecht kommst.
  • Stelle Veröffentlichungs-Zeiten ein, zu denen deine Zielgruppe am aktivsten ist (schau vorab in den Insights).
  • Verbinde deinen instagram- mit deinem facebook Business-Account und poste deine Instagram Beiträge automatisch auch auf facebook.
  • Poste alle deine Beiträge automatisch als Story für mehr Reichweite.

 

🔸 Arbeite an deinem Mindset

Social Media ist nur eine Möglichkeit von vielen, online sichtbar zu werden. Setze dich nicht unter Druck, finde deinen eigenen Rhythmus und dein eigenes Tempo.

  • Höre auf, dich mit anderen zu vergleichen; zeige dich immer in deiner einzigartigen, authentischen Weise.
  • Handle nie aus Angst, nicht gesehen zu werden, keine Kunden zu bekommen oder keine Likes und Kommentare zu kriegen. Lass dich nicht zu sehr vom Außen antreiben, sondern vertraue auf deine Stärken und Talente.
  • Kurzfristige Erfolge bringen dir nicht viel. Setze auf langfristige Strategien und vermeide Aktionismus.
  • Löse dich von reinen Zahlen und zu eng gesetzten Zielen, wie die Anzahl deiner Follower. 200 treue Abonnenten sind wertvoller als 2.000, die nie mit dir interagieren.
  • Lass dir ausreichend Zeit zum Ausprobieren und Entwickeln deiner eigenen Strategie.
  • Probiere verschiedene Formate aus und achte darauf, was dir Spaß macht und leicht fällt. Wenn du dich z.B. mit Videos nicht wohlfühlst, dann lass es und fokussiere dich auf andere Formate.
  • Lege Wert auf die richtigen Kontakte, die dir wertschätzend, mit Respekt begegnen und deinen Werten entsprechen.
  • Du entscheidest immer, was, wann und wie oft du postest, ganz nach deinen persönlichen Vorlieben und deiner Strategie.
  • Wenn Social Media gar nicht zu dir passt, dann wirst du auch vermutlich nicht deine Wunschkunden darüber finden. Deine Follower merken, ob du aus einer Pflicht heraus postet oder weil es von Herzen kommt.

 

🔸 Überlege dir (ergänzende) Alternativen

Ich persönlich weigere mich mittlerweile bei allen neuen Social-Media-Trends mithalten zu müssen, nur um gesehen zu werden. Ich glaube daran, dass man sogar ganz ohne Social Media erfolgreich sein. Natürlich musst du nicht komplett auf Social-Media-Marketing verzichten. 

So kannst du deine Kanäle optimal in deinem Marketing-Mix einbinden und gleichzeitig die Reichweite erhöhen:

Blog

  • In einem eigenen Blog bietest du deiner Zielgruppe relevante Inhalte und kannst diese über Social Media verbreiten.
  • Du kannst auf deinen Social-Media-Profilen über neue Blogbeiträge informieren oder per Content-Recycling (s.o.) Teile deines Textes für einen Post wiederverwenden.
  • Durch Kommentare an den Blog-Artikeln kannst du die Interaktion mit deinen Lesern fördern und zusätzlich an deinen Social Sharing-Optionen anbieten.

Pinterest

  • Pinterest ist kein Social-Media-Kanal, sondern fungiert als Suchmaschine. Je nach Art deines Business und vor allem, wenn du einen Blog hast, kannst du die Plattform für dich nutzen, um deinen Content zu verbreiten.
  • Integriere in jeden Blogartikel mehrere Grafiken zum Pinnen und fordere deine Leser dazu auf.
  • Mit einer eigenen digitalen Pinnwand bzw. eigenen Pins schaffst du eine zusätzliche Traffic-Quelle für deinen Blog.

Freebie

  • Biete ein kleines, kostenfreies Produkt an, was deiner Zielgruppe Mehrwert und Nutzen bietet (Workbook, Vorlage, Checkliste, etc.).
  • Es sollte deine Expertise unterstreichen und sie gleichzeitig an dich binden.
  • Die Interessenten melden sich im Gegenzug für deinen Newsletter an und du füllst deine E-Mail-Liste mit wertvollen Kontakten.

Newsletter

  • Versende regelmäßig Newsletter mit interessanten Informationen und halte deine Leser bei Laune.
  • Sende eine Welcome-Mail zur Begrüßung an neue Abonnenten und verweise dort auch auf deine Social-Media-Kanäle.
  • Nutze E-Mails zur Kundenbindung und mache dich dadurch unabhängiger von Social Media.

Anzeigen

  • Bewerbe dein Freebie-Produkt mit zielgerichteten Ads auf Social Media.
  • Theoretisch kannst du deine Profile auch gar nicht für organischen Content nutzen, sondern nur noch um Anzeigen darüber zu schalten.
  • Informiere dich unbedingt vorab über eine geeignete Ads-Strategie, um mit der Werbung deine Zielgruppe zu erreichen und Streuverluste zu vermeiden.

Mein Tipp: Deine Social-Media-Profile sollten grundsätzlich auf deine weiteren Online-Präsenzen verlinken. Nutze diese Querverlinkungen, um auf deine Website, deinen Blog oder deine Newsletter-Anmeldung zu verweisen. So schaffst du es, aus Kontakten wertvolle Interessenten und später vielleicht sogar Kunden zu machen.

Langfristig empfehle ich dir auf langlebiges Marketing zu setzen und zum Beispiel per Newsletter oder über einen Blog eine treue Community aufzubauen. Denn damit gestaltest du eine solide Basis für selbstbestimmtes, unabhängiges und nachhaltiges Marketing. Wie du nachhaltig Reichweite aufbaust, kannst du hier nachlesen.

Der Fokus meiner Arbeit liegt auf nachhaltigem Marketing mithilfe von langlebigem, suchmaschinenoptimierten Content. Deshalb bevorzuge ich Kanäle im eigenen Hoheitsbereich, wie eine eigene Website, einen Blog und einen Newsletter. Wenn du bei diesen Kanälen Unterstützung oder Beratung benötigst, vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir.

 

Mit diesen 7 Fragen wird dein Marketing erfolgreich

Mit diesen 7 Fragen wird dein Marketing erfolgreich

Erstmal Glückwunsch! Du hast vermutlich ein eigenes Business oder bist gerade in der Gründungsphase. Warum ich gratuliere? Damit hast du eine wesentliche Entscheidung getroffen. Nämlich, dass du ein besonderes Produkt oder eine nützliche Dienstleistung hast und dies anderen anbieten möchtest.

Vermutlich fragst du dich jetzt, wie du dich bzw. deine Marke erfolgreich vermarktest. Zu diesem Zweck habe ich grundlegende Fragen für dich zusammengestellt, die du dir selbst beantworten kannst. Sie bilden damit …

… das stabile Fundament für

  • deine Positionierung
  • dein Branding
  • dein Marketing
  • und die Unternehmens-Kommunikation.

Bevor du dich bzw. deine Marke auf dem Markt positionierst und dir Gedanken über den Aufritt sowie die Bewerbung machst, solltest du vorab wichtige Fragen klären. Denn nur, wenn du Klarheit darüber hast, wem du was auf welchem Wege anbieten willst, dann kannst du das anschließend schlüssig und glaubwürdig in deiner Außendarstellung transportieren.

Mehr Experten-Tipps zum Thema authentisches Marketing kannst du hier nachlesen.

 

Stelle dir diese Fragen für ein erfolgreiches Marketing

 

Dein einzigartiges Business

 

  1. Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?

Kennst du deinen USP (= Unique Selling Proposition)? Welches Merkmal hebt dich vom Wettbewerb ab? Warum sollte ein Kunde etwas bei DIR kaufen und nicht bei der Konkurrenz? Überlege also, was dich besonders macht. Was macht dich und dein Produkt einzigartig?

  1. Was ist der Kundennutzen?

Warum sollte jemand dein Angebot in Anspruch nehmen? Was ist der Mehrwert für den Kunden und wieso ist dein Angebot relevant für deine Zielgruppe? Kannst du ein Kundenversprechen formulieren? Welches Problem löst du und wie verbesserst oder verschönerst du damit das Leben deiner Kunden? Natürlich sollte das glaubwürdig sein und erfüllt werden können. Leere Worthülsen werden als unseriös wahrgenommen.

  1. Wer ist deine Zielgruppe?

Was macht dein Wunschkunde und was ist sein Problem bzw. sein Bedürfnis, das du erfüllst? Stelle dir deinen idealen Kunden im Detail vor. Möglich sind auch unterschiedliche Kundentypen, wenn du mehr als eine Zielgruppe hast. Erstelle dir zu diesem Zweck am besten Persona, also fiktive Avatare deiner Kunden, die du visuell darstellst, damit du eine genaue Vorstellung bekommst, wen du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Es ist wie eine Art Steckbrief, der so ausführlich wie möglich ist. 

 

Deine besondere Unternehmerpersönlichkeit

 

4. Was motiviert dich?

Was treibt dich als Unternehmer an? Warum machst du das, was du machst und was ist der tiefere Sinn dahinter? Vermutlich wirst du einen Grund haben, warum du dich selbstständig gemacht hast. Lebst du eine bestimmte Leidenschaft aus? Hast du dir einen Traum erfüllt? Möchtest du etwas in der Welt verändern bzw. verbessern? Folgst du deiner Berufung mit deiner Tätigkeit? Gehe mal in dich, was dein wirklicher Grund ist, dass du Unternehmer geworden bist.

  1. Was sind deine Werte als Unternehmer oder Privatperson, falls sich das ggf. voneinander unterscheidet?

Unternehmenswerte sind Grundpfeiler, die sich in deiner täglichen Arbeit widerspiegeln sollten. Auf deine Werte ist alles ausgerichtet, was du machst und wie du intern und extern als Unternehmer bzw. Mensch agierst. Definiere diese Werte für dich und schreibe sie dir auf oder mache sie auf deiner Website für andere sichtbar.

Folgende 3 Haupt-Werte habe ich für mich und mein Business definiert: Hilfsbereitschaft, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Weitere Werte, die mich anleiten sind: Lernbereitschaft, Neugierde, Transparenz, Vielfalt, Verbundenheit, Qualität, Authentizität und Begeisterung.

👉 Mein Tipp: Natürlich gibt es noch unzählige mehr zur Auswahl. Mache hier deinen eigenen Online-Werte-Test.

 

Die Basis für dein erfolgreiches Marketing

 

  1. Wie lautet deine Mission?

Was ist der primäre Nutzen deines Unternehmens? Es beschreibt in erster Linie, wie du aktuell agierst und welchen Sinn dies für deine Zielgruppe hat. Es dient als Orientierung für dein Handeln. Formuliere dein Mission-Statement:

Mein Beispiel: Ich unterstütze meine Kunden auf dem Weg in die Sichtbarkeit und helfe ihnen somit beim Erreichen ihrer Wunschkunden mit Hilfe der Online-Kanäle Website, E-Mail und Social Media. Dabei nutze ich meine langjährige Marketing-Erfahrung und mein fundiertes Wissen der Online-Kommunikation, um maßgeschneiderte Ideen zu entwickeln und auf Wunsch die ersten Schritte umzusetzen. Ich diene als vertrauensvoller Experte und Sparringspartner.

7. Welche Vision verfolgst du?

Welches höhere Ziel willst du erreichen? Es sollte längerfristig (3-5 Jahre) ausgerichtet sein und dient dir und ggf. deinen Mitarbeitern als Inspiration für die Zukunft. Hier sollten sich deine zuvor definierten Werte sowie deine Mission wiederfinden. Formuliere dein strategisches Vision-Statement kurz und gleichzeitig so konkret wie möglich.

Mein Beispiel: Jeder selbstständige Unternehmer soll sich in seiner Einzigartigkeit online authentisch zeigen und mit Freude erfolgreiches Marketing betreiben.


 

💡 Bonus-Tipp Nr. 1:

Leite aus den beiden zuvor definierten Statements eine prägnante Werbe-Botschaft ab, die du in deinem Marketing als Slogan / Claim zum Beispiel auf deiner Website oder in anderen Marketing-Kanälen einsetzt. Ziel ist hier der Wiedererkennungswert deiner Marke. Wie könnte eine Botschaft lauten, die deine potenziellen Kunden von dir bzw. deinem Unternehmen oder einem bestimmten Produkt überzeugt?

Beispiele aus meinem Business:

  • Online authentisch sichtbar.
  • Begeistere mit deiner Online-Präsenz.
  • Mehr Sichtbarkeit für dein Herzens-Business!
  • Lebendiges Marketing, das verbindet.
  • Authentisches Marketing, das begeistert!

 

💡 Bonus-Tipp Nr. 2:

Formuliere ebenso deinen Elevator Pitch. Dies ist eine Kernbotschaft, die in max. 20 Sekunden vorgetragen werden kann und eignet sich gut, wenn du dich auf Netzwerk-Veranstaltungen vorstellst. Sie beinhaltet:

  • Wer du bist,
  • was du tust,
  • welches Ziel du damit erreichen möchtest und
  • welche Probleme deiner Kunden du damit löst.

Beispiel: Ich bin Bianca, leidenschaftliche Expertin für digitales Marketing. Mit meinen Kenntnissen der Online-Kommunikation sowie der Entwicklung von kreativem Content unterstütze ich selbstständige UnternehmerInnen dabei, online authentisch sichtbar zu sein und mit einem anziehenden Online-Auftritt neue Kunden zu gewinnen.


 

Visualisiere deine Ideen

 

✍️ Möglichkeit 1: Vision-Board

Hast du Lust deine Vision zu verbildlichen? Dann erstelle ein Visionboard. Dies ist eine visuelle Darstellung deiner Ziele, Wünsche und Werte. Es ist auf einen zeitlichen Horizont von etwa einem Jahr ausgerichtet und kann regelmäßig neu erstellt werden. Denn Wünsche und Ziele ändern sich; und diese Dynamik ist gut. In meinem privaten Blog erkläre ich dir, wie du dein eigenes Visionboard erstellst.

Im beruflichen Kontext helfen dir die folgenden Fragen weiter:

  • Wie möchtest du dich bei der Arbeit fühlen?
  • Wie soll dein Alltag aussehen?
  • Was möchte ich noch lernen?
  • Was möchte ich verändern oder bewegen?
  • Wovon darf es mehr in meinem Leben / in meinem Business geben?
  • Was möchte ich beruflich erreichen?
  • Womit möchte ich meine Zeit verbringen?
  • Wem möchte ich weiterhelfen?
  • Welche Menschen begleiten mich?
  • Welche Umsatzziele möchte ich realisieren?
  • Welche Kunden möchte ich gewinnen?
  • Mit wem möchte ich zusammenarbeiten?

✍️ Möglichkeit 2: Mood-Board

Entwickelst du gerade deinen Marken-Auftritt? Für ein neues Branding kannst du dir ein Mood-Board erstellen. Dafür sammelst du Bilder, die dich visuell ansprechen und ein bestimmtes Gefühl sowie eine gewisse Stimmung transportieren. Du erstellst ähnlich wie bei einem Visionboard eine Collage aus Bildern, Symbolen, Farben, Illustrationen und Texturen, die als Gesamtbild ein harmonisches Gefüge ergeben. Sie sollten deiner Persönlichkeit und ebenso deinem Business-Kontext entsprechen. Daraus kannst du dann deine Branding-Farben, Formen oder Schriften ableiten und sogar ein Logo aus den Inspirationen kreieren. Auch für deine Marketing-Kommunikation und das Design von Werbemitteln kann ein Mood-Board eine gute Grundlage sein.

Beispiel: Mein Mood-Board für “Vielfarbig”:


Wenn du alle Fragen für dich beantwortest, schaffst du dir eine solide Marketing-Basis, auf der du aufbauen und von der du deine weiteren Maßnahmen ableiten kannst. Grundsätzlich solltest du dir diese Fragen immer zu Beginn eines Kalender- oder Geschäftsjahres stellen, um dich somit auf das vor dir liegende Jahr und deine neuen Ziele auszurichten.

Du kannst dich zwischendurch immer mal wieder fragen, ob du noch auf Kurs bist oder ob der Zeitpunkt für Anpassungen gekommen ist. Denn gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es sinnvoll, das regelmäßig für sich zu überprüfen und um auf notwendige Veränderungen im Außen kurzfristig reagieren zu können.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Entwickeln deiner soliden Basis für ein erfolgreiches Marketing.


 

Hast du bereits eine Online-Präsenz und willst diese effektiver nutzen oder hast du den Wunsch dein Business auch online sichtbar zu machen, um auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und dein Angebot zu präsentieren? In beiden Fällen kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Kontaktiere mich und lass uns schauen, wie ich dir mit meiner Expertise weiterhelfen kann.

 


 

 

 

 

Wie Dir authentisches Marketing gelingt

Wie Dir authentisches Marketing gelingt

“Schon wieder ein neuer Trend im Marketing?”, fragst du dich vielleicht bei diesem Thema. Ich glaube Authentizität im Business ist schon lange kein Hype mehr, sondern das Vorgehen der Zukunft, um im digitalen Zeitalter erfolgreich zu bleiben. Denn Menschen kaufen bei Menschen, nicht bei Maschinen. Warum es immer wichtiger wird, die eigene Persönlichkeit als Unternehmer in deinem Markenauftritt umzusetzen, werde ich dir nun erklären.

Was ist authentisches Marketing?

Folgende Definition halte ich für passend: Zeige dich in deinem Business transparent und mit deinen einzigartigen Stärken in Kombination mit deiner unverwechselbaren Persönlichkeit, um somit die Kunden anzuziehen, die zu dir passen und von deinem Angebot profitieren.

Vor allem, wenn du als Unternehmer online präsent bist, ist es oft schwierig, das in die Tat umzusetzen. Wie soll das funktionieren, wenn keine „echte“ Kommunikation erfolgt? Als Hilfestellung habe ich dir einige konkrete Tipps zusammengestellt, wie es dir gelingen wird, deinen Online-Auftritt persönlich zu gestalten und somit eine Bindung zu deinem Kunden über den Bildschirm hinweg aufzubauen.

Warum auf authentisches Marketing setzen?

  • es macht dich bzw. deine Marke unverwechselbar
  • du gewinnst leichter Sympathien
  • vermittelt Glaubwürdigkeit und baut Vertrauen auf
  • stärkt die Kundenbeziehung und Treue nachhaltig
  • du kannst dich besser von der Konkurrenz abgrenzen

Klingt doch sinnvoll. Also, wie genau kann das gelingen? Was musst du beachten, wenn du dich auf deinen Online-Präsenzen authentisch darstellen willst?

Hier sind die 3 wesentlichen Faktoren von authentischem Marketing und Experten-Tipps, wie du deinem Markenauftritt mehr Authentizität verleihst.

Eine klare Positionierung

  • Du hast ein individuelles Business. Das, was du anbietest, in der Kombination mit deiner Persönlichkeit gibt es kein zweites Mal. Es ist wichtig Klarheit über dich bzw. deine Personal-Brand zu haben. Bei einem ersten Webseitenbesuch hast du nur maximal 5 Sekunden Zeit, um den User von dir zu überzeugen. Mit einer klaren Positionierung wird es dir gelingen starke Kundenbeziehungen aufzubauen, die vor allem nachhaltig sind. Was macht dich besonders? Was ist dein USP (Alleinstellungsmerkmal)?
  • Du musst ebenso deine Zielgruppe kennen. Wenn du nicht weißt, wen du ansprechen willst, kannst du auch nicht entscheiden, wie du das tun sollst. Überlege dir also vor allem anderen, wen du anziehen willst. Wer ist dein Wunschkunde und wovon fühlt er bzw. sie sich angesprochen?
  • Trete selbstbewusst auf: Stelle deine Fähigkeiten und Talente in den Vordergrund. Wenn du selbst nicht hinter deinem Produkt stehst und nicht daran glaubst, dann wird es dein Kunde wahrscheinlich auch nicht tun. Sei überzeugt von dir und deinem Angebot, dann bist du überzeugend.
  • Dein Branding und deine Kommunikation sollten stets deine Persönlichkeit widerspiegeln. Achte dabei auf ein konsistentes Auftreten, denn dies wird als zuverlässig wahrgenommen und wirkt automatisch anziehender. Vermeide Widersprüche in deinen Aussagen und lass keine Fragen offen. Biete lieber zu viele als zu wenig Informationen an; der User kann selbst entscheiden, was er wissen möchte. Scheue dich auch nicht vor Wiederholungen.
  • Sei ehrlich und stehe dazu: Es ist so wichtig, dass du dir und deinen Werten treu bleibst. Als Unternehmer hast du das Recht zu entscheiden, mit wem du zusammenarbeiten möchtest – und auch mit wem nicht.

👉 Mein Tipp: Du musst erst sichtbar sein, um Resonanz zu erzeugen. Stelle deinen Perfektionsdrang hinten an und komm einfach ins Tun. Es ist besser, kleine Schritte zu gehen und zwischendurch Kurs-Korrekturen vorzunehmen, als gar nicht erst loszulaufen. Du darfst auf allen Kanälen, die dir liegen, selbstbewusst und mutig auf dich aufmerksam machen. Authentizität ist wichtiger als Perfektion!

Kundenzentriertes Denken und Handeln

  • Bei all deiner Kommunikation solltest du aus der Sicht des Users schreiben. Biete Lösungen für die vermeintlichen Probleme deiner Kunden und komme raus aus dem reinen Verkaufen oder Selbstdarstellen. Leider verführt das im Web oft dazu. Du wirst es an der positiven Resonanz merken, die zurückkommt, wenn du dich zurücknimmst. Die User wollen sich verstanden fühlen mit ihren persönlichen Herausforderungen und Problemen; dann kommen sie gerne wieder von allein auf dich zu. Sei emphatisch und verständnisvoll, wie im echten Leben.
  • Was ist der Wert für deinen Kunden? Generell gilt es beim Content keine Texte oder Bilder von anderen Webseiten zu übernehmen, sondern immer einzigartigen Content mit Mehrwert zu bieten. Das heißt, der Kunde muss einen Nutzen davon haben und dieser sollte klar erkennbar sein.
  • Schenke deinen Usern viel Aufmerksamkeit nach der Devise: Nicht nehmen, sondern erst geben. Das schaffst du auch durch das Bereitstellen von Gratis-Content, wie einen Blog, einen Newsletter oder Freebies wie E-Books oder Whitepaper zu relevanten Themen. Dabei sollte deine Expertise besonders ausgeprägt sein und wiederum das Interesse deiner Zielgruppe wecken.
  • Digitale Kommunikation ist schnell einseitig, da kein direkter Austausch stattfindet. Deshalb ist es umso wichtiger, bei Gesprächen auf Interaktion und das Aufkommen von Dialogen zu setzen. Viele arbeiten mittlerweile mit Chatbots. Das ist zumindest ein Versuch dem User zu suggerieren, dass er persönlich angesprochen wird. Aber wie der Name sagt, sitzt dahinter eine Maschine und kein Mensch.
  • Die Kunden kaufen nicht nur das Produkt oder die Dienstleistung, die du anbietest, sondern in erster Linie deine persönliche Art und die angenehme Wohlfühlatmosphäre in der Zusammenarbeit mit dir. Deshalb gilt: „Show, don‘t tell“. Die Versprechungen, die du schriftlich z.B. auf deiner Website machst, musst du auch im direkten Kontakt mit deinen Kunden halten.

👉 Mein Tipp: Um deine Wunschkunden für dich noch greifbarer zu machen, kannst du sogenannte Personas erstellen. Das sind Avatare, die du so detailliert wie möglich beschreibst und dir damit deine Kunden bildlich vorstellst. Am besten ist es, persönlich mit deinen Kunden zu sprechen, Umfragen zu erstellen und um ehrliches Feedback zu bitten, wenn du dich verbessern möchtest.

Deine Persönlichkeit im Mittelpunkt

  • Persönlich heißt nicht zwingend privat. Viele scheuen sich vielleicht davor, sich online transparent zu zeigen, weil sie denken dadurch schneller angreifbar zu sein. Der Gedanke ist verständlich. Jedoch glaube ich, dass es wichtig ist, vor allem in der digitalen Welt eine Brücke zu schaffen. Und die baut darauf auf, was deine Persönlichkeit für einen Eindruck hinterlässt. Frage dich, welche Gefühle du beim Besuch deiner Website oder beim Lesen deinen Newsletters auslöst bzw. welche möchtest du auslösen. Diese sollten bestenfalls positiv sein.
  • Erzähle ruhig ausführlich, was dich als Mensch und als Unternehmer ausmacht. Vermittle deine Werte, beschreibe deinen Werdegang. Wie kam es zu deiner Unternehmensgründung? Gab es evtl. Herausforderungen, die du meistern musstest? Menschen mögen Geschichten. Denn das macht es einfacher, sich mit der anderen Person zu identifizieren, da Gemeinsamkeiten verbinden. Noch schöner ist es, wenn du ein Video drehst, damit man dich in Aktion erleben kann. Oder wenn du das nicht magst, dann schreibe ein Interview mit dir selbst. Teile deine Motivation und lasse die User hinter die Kulissen blicken. Das bleibt eher im Gedächtnis als ein klassischer Lebenslauf und das reine Aufzählen deiner Qualitäten und Qualifikationen.
  • Menschen wollen Helden. Und du bist der Held oder die Heldin für deinen Kunden. Auch, wenn sich das für dich nicht so anfühlt oder zunächst übertrieben wirkt. Starke Persönlichkeiten, die andere inspirieren, gewinnen automatisch Sympathie-Punkte. Überlege dir einmal genau, mit welcher Eigenschaft du deinen Kunden rettest. Was ist deine persönliche Superpower und dann kommuniziere das mutig. Wenn du dir unsicher bist, dann frag Freunde oder Familie um Feedback. Menschen, die uns gut kennen, können das oft besser einschätzen, was uns besonders macht.
  • Zeige dich in deiner Art der Kommunikation menschlich. So baust du Vertrauen auf. Trotz allem darfst du immer deine Professionalität unterstreichen. Das eine muss das andere nicht ausschließen. Ganz wesentlich dabei ist deine Begeisterung und Freude, mit der du dein Unternehmen betreibst. Wenn du Enthusiasmus transportieren kannst, dann wirst du auffallen. Bestenfalls überträgt es sich auf das Gegenüber und das stärkt wiederum die Bindung. Wenn du mit Herz und Leidenschaft schreibst, dann merkt der Leser das. Schreibe dabei natürlich und nicht aufgesetzt. Stelle dir immer vor, du führst eine Unterhaltung mit deinem Gegenüber. Das gestaltet deine Texte automatisch authentischer.

👉 Mein Tipp: Alles, was du online schreibst, z.B. auf deiner Website, ist nur dann glaubwürdig, wenn du dies auch in der direkten Kommunikation bzw. in der Zusammenarbeit mit deinen Kunden einfließen lässt. Letzten Endes geht es doch darum, die Kundenerwartung zu erfüllen. Als Unternehmer sollte es dein primäres Ziel sein, zufriedene Kunden zu gewinnen, die gerne mit dir zusammenarbeiten und dich weiterempfehlen.

Authentisches Marketing – von Menschen für Menschen

Dies alles zahlt auf den neuen h2h Marketing Ansatz ein, der spätestens seit 2021 immer populärer wird. Dabei geht es um das Prinzip „Menschen kaufen von Menschen“. Möglicherweise ausgelöst durch die Pandemie, bei der viele Unternehmer kurzfristig auf den Online-Kanal ausweichen mussten, um zu überleben. Und gleichzeitig die Konsumenten dadurch ebenfalls mehr online unterwegs waren.

Wir dürfen im digitalen Zeitalter nie vergessen, dass es sich in Geschäftsbeziehungen um persönliche Verbindungen handelt. Ich habe die Hoffnung, dass das Marketing der Zukunft nicht primär von Automatismen regiert wird, sondern echte menschliche Interaktion noch einen Wert haben wird.


Hast du bereits eine Online-Präsenz und willst diese effektiver nutzen oder hast du den Wunsch dein Business auch online sichtbar zu machen, um auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und dein Angebot zu präsentieren? In beiden Fällen kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Kontaktiere mich und lass uns schauen, wie ich dir mit meiner Expertise weiterhelfen kann.


 

 

Nachhaltig Reichweite aufbauen mit diesen Tipps

Nachhaltig Reichweite aufbauen mit diesen Tipps

Wer die Absicht verfolgt sein Business bzw. seine Marke bekannter zu machen, kommt an dem Begriff “organisches Wachstum” nicht mehr vorbei. Ich stelle dir heute Best Practices vor, wie du es schaffst nachhaltig und mit geringem Kosteneinsatz mehr Reichweite aufzubauen.

Was bedeutet organisch? Im Kontext des Marketings heißt das für dich, dass du nicht zu bezahlten Methoden greifst, um dir neue Kunden bzw. den Traffic auf deine Seite z.B. durch Werbeanzeigen zu erkaufen, sondern dies mit eigenen Mitteln auf “natürliche” Weise geschieht. Vorweg: Ja, das dauert länger, ist dafür aber wesentlich effizienter.

Wie erreicht man organisches Wachstum?

Wie oben schon erwähnt, fallen kaum zusätzliche Kosten an, da man sich auf kostenfreie Marketing-Maßnahmen (Owned Media) und Tools fokussiert, um mehr Reichweite oder Sichtbarkeit zu erreichen.

Mit den folgenden Mitteln gelingt dir ein solider Reichweitenaufbau:

Website:

Eine eigene Unternehmenswebsite ist deine Visitenkarte im Netz. Diese sollte professionell eingerichtet sein, um einen guten Eindruck zu machen. Dazu gehört, dass dein Unternehmensauftritt glaubwürdig ist. Denn du möchtest ja von den richtigen Kunden wahrgenommen werden und das Interesse derer wecken, die deine Seite besuchen sollen. Zum anderen muss die Technik im Hintergrund stimmen.

Aus folgenden Gründen setze ich dafür auf das Content-Management-System WordPress: 

  • kostenlos, du bezahlst lediglich das Hosting bei einem Webhoster deiner Wahl, z.B. webgo
  • flexibel anpassbar dank Millionen von Plugins oder Page-Buildern
  • schnelle und einfache Einrichtung sowie Pflegemöglichkeiten
  • perfekt für die Suchmaschinenoptimierung
  • die Verwaltung liegt im eigenen Hoheitsbereich

Auf deiner Website kannst du dann entscheiden, welchen Content du anbietest. Je nach deiner Zielgruppe und deinem Conversion-Ziel kannst du unterschiedliche Inhalte bereitstellen. Theoretisch kannst du auch einen Shop integrieren.

Mein Tipp: Setze dich vor dem Webseitenaufbau mit deinen Zielen und deiner Kundengruppe auseinander. Wenn du keine Klarheit in deinen Absichten hast, wirst du auch keine zielgerichtete Kommunikation erreichen. Das werden deine Besucher merken und springen höchstwahrscheinlich ab. Es gilt: Klarheit vor Kreativität!

SEO:

Was nützt dir eine top gepflegte und gutaussehende Website, wenn sie niemand findet? Stand Januar hatte Google pro Sekunde ca. 63.000 Suchanfragen, das macht pro Stunde schon ca. 228 Millionen. Klingt gewaltig, oder? Machen wir uns dies zunutze. Wenn du es schaffst deine Seite im Web auffindbar zu machen, hast du schonmal die halbe Miete erreicht. Ich gebe zu, dass man sich mit dieser Wissenschaft einmal auseinandersetzen darf. Aber, wenn du die Grundsätze verstanden hast, dann bist du deinen Konkurrenten schon einen großen Schritt voraus.

Aus meiner Sicht sind das die wichtigsten Einflussfaktoren für SEO (und man sagt, es gibt über 10.000):

  • Besuchsrate, Verweildauer, Absprungrate: Viele User finden deine Seite und klicken in den Suchergebnissen deine Links an? Bingo! Wenn du es jetzt noch schaffst, mit einem guten Nutzererlebnis die User auf deiner Seite zu “unterhalten” und die Mehrzahl springt nicht gleich wieder ab? Dann super Bingo!
  • Mobile Optimierung: 2020 besuchten schon etwa 50 Prozent der Internetnutzer in Deutschland Websites mit einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet). Wer jetzt immer noch denkt, dass es nicht wichtig ist ein responsives Design zu bieten, der verschenkt wertvolles Potenzial.
  • Links: Simpel, aber wirkungsvoll. Dabei zählen vor allem die Anzahl und die Relevanz der Verlinkungen. Raus gehende Links sind leichter zu beeinflussen als reinkommende Links (Backlinks). Es gibt allerdings Möglichkeiten, z.B. durch das Schreiben von Gastbeiträgen auf anderen Seiten. Auch sinnvolle Verlinkungen deiner Seiten untereinander spielen eine Rolle.
  • Geschwindigkeit: Bei der Technik würde ich, wie beschrieben, mit WordPress auf eine solide Basis setzen. Halte deine Website schlank, denn das sorgt für geringe Ladezeiten. Bedeutet bei WordPress, so wenig Plugins wie nötig zu verwenden und die Bilder im Voraus klein zu komprimieren. Dabei gilt als Faustregel nicht größer als 200 kB. Nutze dafür z.B. tinypng
  • Content: Google crawlt deine Seite vor allem nach den Inhalten. Also gilt hier zusammengefasst:
    • hochwertig
    • möglichst einzigartig
    • nützlich
    • umfassend
    • gut lesbar/formatiert
    • aktuell bzw. relevant

Also alles, was den User gerne auf deiner Seite verweilen lässt. Deshalb bin ich ein Verfechter des Evergreen-Contents. Wenn du es schaffst Inhalt zu bieten, der zeitlos ist und Mehrwert bietet, dann hast du eine wertvolle Möglichkeit geschaffen deine Zielgruppe auf deine Seite zu lenken. Dafür gibt’s Applaus! Am besten erreichst du das durch Blogartikel. Keywords einfließen zu lassen ist dabei auch wichtig, aber in erster Linie soll der Text natürlich geschrieben sein. Eine gute Keyword-Recherche rentiert sich auf jeden Fall, da du deine Texte nach der Suchintention deiner User ausrichten solltest.

Mein Tipp: Denke immer daran, die Kundensicht einzunehmen und die Probleme deiner Seitenbesucher lösen zu wollen. Denn wer googelt, der hat meistens eine Frage. Bietest du die passende Antwort? Zumal wird das deine Social-Media Präsenzen pushen, was auch einen positiven Einfluss auf dein Ranking haben kann. Es gilt: Qualität schlägt Quantität!

Werden deine Inhalte in sozialen Netzwerken geteilt, schenkt dir das zusätzlich Pluspunkte. Übrigens ist Suchmaschinenoptimierung nicht nur auf der Website relevant. Auch für deine Social-Media-Kanäle spielt der Einsatz von relevanten Keywords eine große Rolle, um über Google oder innerhalb der Netzwerke gefunden zu werden. Pinterest ist übrigens eine visuelle Suchmaschine und kein Social-Network. Dabei kannst du einige SEO-Regeln ebenso anwenden.

Blog:

Einen Blog auf der eigenen Seite zu haben, ist für mich mittlerweile das Nonplusultra, um gefunden zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen. Aus folgenden Gründen:

  • unterstreicht deine Expertise
  • verhilft dir durch SEO zur mehr Reichweite (Gründe s.o.)
  • bietet Interaktionsmöglichkeiten, z.B. durch User-Kommentare
  • verbreitet deine Inhalte mit Social Sharings
  • mehr Seitenaufrufe durch mehr Content
  • macht deine Seite lebendig, durch ständige Aktualisierung
  • Vorteil vor der Konkurrenz
  • hilft beim Vertrauensaufbau

Social-Media:

Zugegeben bin ich immer weniger ein Fan von Facebook und Instagram. Denn aus meiner Sicht wird es zunehmend mühsamer dort mehr Reichweite aufzubauen. Am Ende bestimmt der Algorithmus, was wem angezeigt wird. Somit zwingt uns der Facebook-Konzern (nun Meta genannt) zu bezahlten Werbeanzeigen, wenn wir unsere Zielgruppe mit unseren Botschaften erreichen wollen.

Allerdings bietet die Nutzung vor allem Unternehmern die Möglichkeit, den eigenen Service und ihre Expertise dort zu präsentieren und gleichzeitig in Interaktion mit der Zielgruppe zu treten. Es ist wunderbar möglich dort neue Kundengruppen zu erschließen und die Kundenbindung zu stärken. Also immer noch mehr Vor- als Nachteile.

Trotzdem glaube ich daran, dass es nicht ratsam ist, nur auf die sozialen Netzwerke zu setzen und alle seine Energie in Postings zu stecken. Spätestens der weltweite Ausfall von Facebook, Instagram und dem Messenger WhatsApp am 04.10.2021 zeigt dies deutlich auf.

Mein Tipp: Die sozialen Netzwerke innerhalb der Kommunikationsstrategie ergänzend und gezielt einsetzen, d.h. präsent sein, mit der Community interagieren, Kontaktmöglichkeiten bieten, regelmäßig qualitativ hochwertigen Inhalt mit Mehrwert posten (das kann auch nur 1 x pro Woche sein), dabei auf die optimalen Veröffentlichungszeiten und passenden Content-Formate achten. Und das alles zu dem Zweck, die User auf die eigene Website zu lenken. Ein Grund, warum Facebook keine Verlinkungen in Postings mag. Es gibt Möglichkeiten dies trotzdem zu erreichen. Im beruflichen Kontext kann z.B. LinkedIn dafür eingesetzt werden.

 

Vertrauen gewinnen durch organischen Reichweitenaufbau

Die sozialen Netzwerke bieten also große Risiken, die zu einer Abhängigkeit und eingeschränkten Kommunikation führen können. Dies zeigt, wie elementar es ist, sich als Unternehmer auf eine suchmaschinenoptimierte Website mit einem Experten-Blog und einem Newsletter als Kundenbindungstool zu fokussieren. Wieso es Sinn ergibt, diese Kanäle im Rahmen einer Multichannel-Marketing-Strategie miteinander zu verbinden, kannst du hier nachlesen.

Wenn du mehr Reichweite haben willst, solltest du aus den oben genannten Gründen auf einen organischen Aufbau setzen. Er baut sich langsam auf, ist aber wesentlich nachhaltiger und du sparst dir damit hohe Werbekosten, bei denen du zudem Streuverluste kassierst und die Werbewirkung schnell wieder verpufft. Im Worst Case wirst du sogar als unseriös bei deinen potenziellen Kunden wahrgenommen.


Hast du bereits eine Online-Präsenz und willst diese effektiver nutzen oder hast du den Wunsch dein Business auch online sichtbar zu machen, um auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und dein Angebot zu präsentieren? In beiden Fällen kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Kontaktiere mich und lass uns schauen, wie ich dir mit meiner Expertise weiterhelfen kann.


 

3 Gründe für Multichannel Marketing

3 Gründe für Multichannel Marketing

Wenn du als Unternehmer online präsent bist, solltest du auf eine Marketing-Kommunikation über mehrere Kanäle setzen. Sie hilft dir dabei, dich online professionell zu präsentieren. Wie die Verknüpfung der unterschiedlichen Marketingkanäle gelingt und warum das so essenziell ist, erfährst du im folgenden Beitrag.

Was versteht man unter Multichannel-Marketing? Beim Multichannel oder Multikanal-Marketing sprechen Unternehmen ihre (potenziellen) Kunden auf verschiedenen Kommunikationswegen an, die vor allem in größeren Unternehmen getrennt voneinander organisiert werden. Das können Online- als auch Offline-Kanäle sein.

Laut der kürzlich veröffentlichten Studie “Digital Marketing Benchmarks 2021” von Torsten Schwarz in Kooperation mit dem Deutschen Dialogmarketing Verband e. V. (DDV) wird deutlich, wie wichtig es für Unternehmen wird, digital omnipräsent zu sein und ihre Marketingstrategie dahingehend anzupassen.

Verlagerung in die Online-Welt

Gründe dafür sind unter anderem eine altersübergreifende Steigerung der Internetnutzung und eine durchschnittlich längere Bildschirmzeit. Auch die zunehmende Nutzung an Online-Kommunikation macht deutlich, dass sich Touchpoints zwischen Kunde und Unternehmen immer weiter in die Online-Welt verlagern.

In der letzten Studie des DDV von 2020 war zu sehen, dass die Nutzung von Multichannel-Kommunikation um 10 Prozent auf insgesamt 59 Prozent gestiegen ist. In 2021 fällt die Steigerung um 2 Prozent zum Vorjahr wesentlich geringer aus. Das bedeutet, dass knapp 40 Prozent der untersuchten Unternehmen auch im Jahr 2021 immer noch nicht alle Grundsteine für eine Kundenkommunikation über mehrere Kanäle gelegt und sowohl Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing sowie Suchmaschinenwerbung in ihren Kommunikationsmix aufgenommen haben.

Jetzt erst recht

Der DDV-Präsident Martin Nitsche betont demnach: “Im digitalen Marketing der Unternehmen ist noch viel Luft nach oben. Videokonferenzen wurden in der Pandemie zur Normalität, aber die digitale Marketing-Infrastruktur wurde leider kaum ausgebaut.” … “Wer in der Krise nicht getreu dem Motto “Jetzt erst Recht!” einen regen Dialog mit seinen Kundinnen und Kunden über sämtliche Kanäle führt, läuft Gefahr, die emotionale Bindung zu verlieren und die Kundenbeziehung nicht nur für den Augenblick, sondern langfristig zu schädigen.”

In der Studie wird zudem die zunehmende Nutzung von Social-Media Unternehmen, vor allem Instagram, mit einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr bestätigt. Vier von fünf Unternehmen bieten den Besuchern ihrer Webseite außerdem die Möglichkeit, sich zu einem regelmäßigen Informationsdienst, z.B. Newsletter anzumelden. Jedes fünfte Unternehmen lässt hier weiterhin Potenziale liegen.

Corona als Tritt in den Hintern

Laut der Studie des Eco-Verband „Die Internetwirtschaft in Deutschland 2020-2025“, in Zusammenarbeit mit den Analysten von Arthur D. Little, wird die erhebliche Systemrelevanz der Internetwirtschaft in der Corona-Krise deutlich. Um die Interaktion mit Kunden aufrechtzuerhalten, war es notwendig auf den Online-Kanal zu setzen. Und auch nach der Krise wird es für Unternehmen umso wichtiger, die Marketingstrategie neu zu konzipieren und sie dabei stärker auf digitales, datengesteuertes und technologieorientiertes Marketing auszurichten.

Bereits im Jahr 2019 besaßen 90 Prozent aller deutschen Unternehmen eine Website. Aber das reicht mittlerweile nicht mehr. Die Vielfalt an Kommunikationsmöglichkeiten ist immens groß geworden und wächst stetig weiter. Social Media ist mittlerweile mehr als ein Trend und E-Mail ist noch lange nicht tot bzw. lebendiger als je zuvor. Wer mit seinen Kunden in Kontakt treten will und bleiben möchte, sollte sich mit den Möglichkeiten auseinandersetzen.

Trends soziale Netzwerke

Für kleine und mittlere Unternehmen eröffnen sich durch die Nutzung sozialer Netzwerke stetig neue Chancen. Unternehmen können den eigenen Service und ihre Expertise erfolgreich kommunizieren, um ihr Image zu verbessern und neue Zielgruppen durch Interaktion zu erschließen. Die Neukundengewinnung führt zu Umsatzsteigerungen. Außerdem erhöht die Kommunikation mit Kunden die Kundenbindung. Trotzdem sollte man Achtung wahren lassen.

Der weltweite Ausfall von Facebook, Instagram und dem Messenger WhatsApp am 04.10.2021 zeigt deutlich auf, dass es nicht ratsam ist, seinen Fokus nur auf Social Media allein zu setzen. Innerhalb der Kommunikationsstrategie können diese Kanäle ihren berechtigten Platz finden. Jedoch bieten die sozialen Netzwerke große Risiken, die zu einer hohen Abhängigkeit und einer eingeschränkten Kommunikation führen können. Dies zeigt, wie elementar es ist, sich als Unternehmer auf die Kanäle Website, Blog und Newsletter zu fokussieren, die im eigenen Hoheitsbereich liegen.

Die Mischung macht’s

Die gute Nachricht: Nicht jeder Trend muss verfolgt werden. Vielmehr geht es darum, sich aus den verfügbaren Optionen das Geeignete herauszusuchen, was zum Unternehmen und vor allem zur Kundengruppe passt. Hauptsache authentisch! Sonst wird die Marke nicht als glaubwürdig wahrgenommen und das Image verwässert.

Hier die 3 Gründe für eine Multichannel-Marketing-Strategie:

  • Bessere Reichweite: Jeder Online-Kanal erreicht eine bestimmte Kundengruppe. Umso mehr Kanäle im Einsatz sind, umso eher werden die potenziellen Kunden erreicht und umso größer ist die Chance der Kundengewinnung. Wichtig ist, dass auf jedem Kanal die passende Ansprache zur jeweiligen Zielgruppe gewählt wird. Auch ist es somit möglich unterschiedliche Kundengruppen zu erreichen bzw. unterschiedliche Ziele zu verfolgen.
  • Stärkere Kundenbindung: Wenn der User nur eine Möglichkeit hat, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, verschenkt man viel Potenzial. Lediglich eine Website im Netz zu haben, reicht heute nicht mehr aus. Schon gar nicht, wenn sie über Suchmaschinen nicht gefunden wird. Der optimale Kommunikationsmix bietet dem Kunden verschiedene Berührungspunkte an. Zum Beispiel die Möglichkeit einen Newsletter zu abonnieren oder der Facebook-Seite zu folgen. Das hat zudem einen positiven Einfluss auf die Kundenzufriedenheit.
  • Mehr Stabilität: Umso breiter die Kommunikation gestreut wird, umso sicherer bist du für die Zukunft aufgestellt. Fällt ein Kanal weg, wie z.B. eine Social-Media Plattform aufgrund von Datenschutzänderungen oder anderen externen Einflussfaktoren, musst du dir keine Sorgen machen. Das Risiko für dein Unternehmen sinkt also. Auch bist du mit einer vielfältigen Onlinepräsenz wesentlich konkurrenzfähiger.

Der optimale digitale Marketing-Mix

Synergien bilden

Deine verschiedenen Kanäle müssen bestmöglich ineinandergreifen, um einen einheitlichen Auftritt zu gewährleisten. Das steigert die Bekanntheit deiner Marke und hilft dir, dich am Markt zu etablieren und dich von deinem Wettbewerb abzugeben. Die unterschiedlichen Kommunikationskanäle können sich gegenseitig unterstützen bzw. voneinander profitieren, sodass ein optimales Kundenerlebnis entsteht. Setzt du vor allem auf den Aufbau organischer Reichweite, also durch kostenlose Maßnahmen, hältst du deine Marketingkosten gering. Wie das geht, kannst du hier nachlesen. Also, worauf wartest du noch?


Hast du bereits eine Onlinepräsenz und willst diese effektiver nutzen oder hast du den Wunsch dein Business auch online sichtbar zu machen, um auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und dein Angebot zu präsentieren? In beiden Fällen kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Kontaktiere mich und lass uns schauen, wie ich dir mit meiner Expertise weiterhelfen kann, deinem Ziel näherzukommen.