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Erstmal Glückwunsch! Du hast vermutlich ein eigenes Business oder bist gerade in der Gründungsphase. Warum ich gratuliere? Damit hast du eine wesentliche Entscheidung getroffen. Nämlich, dass du ein besonderes Produkt oder eine nützliche Dienstleistung hast und dies anderen anbieten möchtest.

Vermutlich fragst du dich jetzt, wie du dich bzw. deine Marke erfolgreich vermarktest. Zu diesem Zweck habe ich grundlegende Fragen für dich zusammengestellt, die du dir selbst beantworten kannst. Sie bilden damit …

… das stabile Fundament für

  • deine Positionierung
  • dein Branding
  • dein Marketing
  • und die Unternehmens-Kommunikation.

Bevor du dich bzw. deine Marke auf dem Markt positionierst und dir Gedanken über den Aufritt sowie die Bewerbung machst, solltest du vorab wichtige Fragen klären. Denn nur, wenn du Klarheit darüber hast, wem du was auf welchem Wege anbieten willst, dann kannst du das anschließend schlüssig und glaubwürdig in deiner Außendarstellung transportieren.

Mehr Experten-Tipps zum Thema authentisches Marketing kannst du hier nachlesen.

 

Stelle dir diese Fragen für ein erfolgreiches Marketing

 

Dein einzigartiges Business

 

  1. Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?

Kennst du deinen USP (= Unique Selling Proposition)? Welches Merkmal hebt dich vom Wettbewerb ab? Warum sollte ein Kunde etwas bei DIR kaufen und nicht bei der Konkurrenz? Überlege also, was dich besonders macht. Was macht dich und dein Produkt einzigartig?

  1. Was ist der Kundennutzen?

Warum sollte jemand dein Angebot in Anspruch nehmen? Was ist der Mehrwert für den Kunden und wieso ist dein Angebot relevant für deine Zielgruppe? Kannst du ein Kundenversprechen formulieren? Welches Problem löst du und wie verbesserst oder verschönerst du damit das Leben deiner Kunden? Natürlich sollte das glaubwürdig sein und erfüllt werden können. Leere Worthülsen werden als unseriös wahrgenommen.

  1. Wer ist deine Zielgruppe?

Was macht dein Wunschkunde und was ist sein Problem bzw. sein Bedürfnis, das du erfüllst? Stelle dir deinen idealen Kunden im Detail vor. Möglich sind auch unterschiedliche Kundentypen, wenn du mehr als eine Zielgruppe hast. Erstelle dir zu diesem Zweck am besten Persona, also fiktive Avatare deiner Kunden, die du visuell darstellst, damit du eine genaue Vorstellung bekommst, wen du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Es ist wie eine Art Steckbrief, der so ausführlich wie möglich ist. 

 

Deine besondere Unternehmerpersönlichkeit

 

4. Was motiviert dich?

Was treibt dich als Unternehmer an? Warum machst du das, was du machst und was ist der tiefere Sinn dahinter? Vermutlich wirst du einen Grund haben, warum du dich selbstständig gemacht hast. Lebst du eine bestimmte Leidenschaft aus? Hast du dir einen Traum erfüllt? Möchtest du etwas in der Welt verändern bzw. verbessern? Folgst du deiner Berufung mit deiner Tätigkeit? Gehe mal in dich, was dein wirklicher Grund ist, dass du Unternehmer geworden bist.

  1. Was sind deine Werte als Unternehmer oder Privatperson, falls sich das ggf. voneinander unterscheidet?

Unternehmenswerte sind Grundpfeiler, die sich in deiner täglichen Arbeit widerspiegeln sollten. Auf deine Werte ist alles ausgerichtet, was du machst und wie du intern und extern als Unternehmer bzw. Mensch agierst. Definiere diese Werte für dich und schreibe sie dir auf oder mache sie auf deiner Website für andere sichtbar. Natürlich gibt es noch unzählige mehr zur Auswahl. Mache hier deinen eigenen Online-Werte-Test.

Folgende 3 Haupt-Werte habe ich für mich und mein Business definiert: Hilfsbereitschaft, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Weitere Werte, die mich anleiten sind: Lernbereitschaft, Neugierde, Transparenz, Vielfalt, Verbundenheit, Qualität, Authentizität und Begeisterung.

👉 Mein Tipp: Mithilfe der Archetypen kannst du noch mehr über deine Marken-Persönlichkeit herausfinden und dieses Wissen in deine Strategie sowie dein Branding integrieren. Erfahre jetzt mehr darüber, wie du die Archetypen für dein Marketing nutzt.

 

Die Basis für dein erfolgreiches Marketing

 

  1. Wie lautet deine Mission?

Was ist der primäre Nutzen deines Unternehmens? Es beschreibt in erster Linie, wie du aktuell agierst und welchen Sinn dies für deine Zielgruppe hat. Es dient als Orientierung für dein Handeln. Formuliere dein Mission-Statement:

Mein Beispiel: Ich unterstütze meine Kunden auf dem Weg in die Sichtbarkeit und helfe ihnen somit beim Erreichen ihrer Wunschkunden mit Hilfe der Online-Kanäle Website, E-Mail und Social Media. Dabei nutze ich meine langjährige Marketing-Erfahrung und mein fundiertes Wissen der Online-Kommunikation, um maßgeschneiderte Ideen zu entwickeln und auf Wunsch die ersten Schritte umzusetzen. Ich diene als vertrauensvoller Experte und Sparringspartner.

7. Welche Vision verfolgst du?

Welches höhere Ziel willst du erreichen? Es sollte längerfristig (3-5 Jahre) ausgerichtet sein und dient dir und ggf. deinen Mitarbeitern als Inspiration für die Zukunft. Hier sollten sich deine zuvor definierten Werte sowie deine Mission wiederfinden. Formuliere dein strategisches Vision-Statement kurz und gleichzeitig so konkret wie möglich.

Mein Beispiel: Jeder selbstständige Unternehmer soll sich in seiner Einzigartigkeit online authentisch zeigen und mit Freude erfolgreiches Marketing betreiben.


 

💡 Bonus-Tipp Nr. 1:

Leite aus den beiden zuvor definierten Statements eine prägnante Werbe-Botschaft ab, die du in deinem Marketing als Slogan / Claim zum Beispiel auf deiner Website oder in anderen Marketing-Kanälen einsetzt. Ziel ist hier der Wiedererkennungswert deiner Marke. Wie könnte eine Botschaft lauten, die deine potenziellen Kunden von dir bzw. deinem Unternehmen oder einem bestimmten Produkt überzeugt?

Beispiele aus meinem Business:

  • Online authentisch sichtbar.
  • Begeistere mit deiner Online-Präsenz.
  • Mehr Sichtbarkeit für dein Herzens-Business!
  • Lebendiges Marketing, das verbindet.
  • Authentisches Marketing, das begeistert!

 

💡 Bonus-Tipp Nr. 2:

Formuliere ebenso deinen Elevator Pitch. Dies ist eine Kernbotschaft, die in max. 20 Sekunden vorgetragen werden kann und eignet sich gut, wenn du dich auf Netzwerk-Veranstaltungen vorstellst. Sie beinhaltet:

  • Wer du bist,
  • was du tust,
  • welches Ziel du damit erreichen möchtest und
  • welche Probleme deiner Kunden du damit löst.

Beispiel: Ich bin Bianca, leidenschaftliche Expertin für digitales Marketing. Mit meinen Kenntnissen der Online-Kommunikation sowie der Entwicklung von kreativem Content unterstütze ich selbstständige UnternehmerInnen dabei, online authentisch sichtbar zu sein und mit einem anziehenden Online-Auftritt neue Kunden zu gewinnen.


 

Visualisiere deine Ideen

 

✍️ Möglichkeit 1: Vision-Board

Hast du Lust, deine Vision zu verbildlichen? Dann erstelle ein Visionboard. Dies ist eine visuelle Darstellung deiner Ziele, Wünsche und Werte. Es ist auf einen zeitlichen Horizont von etwa einem Jahr ausgerichtet und kann regelmäßig neu erstellt werden. Denn Wünsche und Ziele ändern sich; und diese Dynamik ist gut. In meinem privaten Blog erkläre ich dir, wie du dein eigenes Visionboard erstellst.

Im beruflichen Kontext helfen dir die folgenden Fragen weiter:

  • Wie möchtest du dich bei der Arbeit fühlen?
  • Wie soll dein Alltag aussehen?
  • Was möchte ich noch lernen?
  • Was möchte ich verändern oder bewegen?
  • Wovon darf es mehr in meinem Leben / in meinem Business geben?
  • Was möchte ich beruflich erreichen?
  • Womit möchte ich meine Zeit verbringen?
  • Wem möchte ich weiterhelfen?
  • Welche Menschen begleiten mich?
  • Welche Umsatzziele möchte ich realisieren?
  • Welche Kunden möchte ich gewinnen?
  • Mit wem möchte ich zusammenarbeiten?

✍️ Möglichkeit 2: Mood-Board

Entwickelst du gerade deinen Marken-Auftritt? Für ein neues Branding kannst du dir ein Mood-Board erstellen. Dafür sammelst du Bilder, die dich visuell ansprechen und ein bestimmtes Gefühl sowie eine gewisse Stimmung transportieren. Du erstellst ähnlich wie bei einem Visionboard eine Collage aus Bildern, Symbolen, Farben, Illustrationen und Texturen, die als Gesamtbild ein harmonisches Gefüge ergeben. Sie sollten deiner Persönlichkeit und ebenso deinem Business-Kontext entsprechen. Daraus kannst du dann deine Branding-Farben, Formen oder Schriften ableiten und sogar ein Logo aus den Inspirationen kreieren. Auch für deine Marketing-Kommunikation und das Design von Werbemitteln kann ein Mood-Board eine gute Grundlage sein.

Beispiel: Mein Mood-Board für “Vielfarbig”:


Wenn du alle Fragen für dich beantwortest, schaffst du dir eine solide Marketing-Basis, auf der du aufbauen und von der du deine weiteren Maßnahmen ableiten kannst. Grundsätzlich solltest du dir diese Fragen immer zu Beginn eines Kalender- oder Geschäftsjahres stellen, um dich somit auf das vor dir liegende Jahr und deine neuen Ziele auszurichten.

Du kannst dich zwischendurch immer mal wieder fragen, ob du noch auf Kurs bist oder ob der Zeitpunkt für Anpassungen gekommen ist. Denn gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es sinnvoll, das regelmäßig für sich zu überprüfen und um auf notwendige Veränderungen im Außen kurzfristig reagieren zu können.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Entwickeln deiner soliden Basis für ein erfolgreiches Marketing.


 

Hast du bereits eine Online-Präsenz und willst diese effektiver nutzen oder hast du den Wunsch dein Business auch online sichtbar zu machen, um auf diesem Wege Kunden zu gewinnen und dein Angebot zu präsentieren? In beiden Fällen kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Kontaktiere mich und lass uns schauen, wie ich dir mit meiner Expertise weiterhelfen kann.